Focus: Vernichtung von NSU-Akten beim Geheimdienst – Friedrich will Geheimdienst-Vize Eisvogel ablösen …


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Vergrößern dpa / Fredrik von Erichsen
Alexander Eisvogel kennt sich vor allem bei der Spionageabwehr und in der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus gut aus.
Die Vernichtung von NSU-Akten wird einen weiteren Geheimdienst-Mitarbeiter seinen Job kosten: Innenminister Hans-Peter Friedrich will Vizepräsident Alexander Eisvogel absetzen. Er ist bisher für die Bereitstellung der Akten zuständig.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will nach der Vernichtung von Geheimdienstakten mit einem Bezug zum Rechtsextremismus offenbar weitere personelle Konsequenzen ziehen. Wie der FOCUS berichtet, soll der Vizepräsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Alexander Eisvogel, demnächst abgelöst werden. Das Erfuhr der FOCUS aus Sicherheitskreisen in Berlin.Eisvogel ist bislang im BfV unter anderem für die Bereitstellung von Akten für den NSU-Ausschuss zuständig. Der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) werden neun Morde an Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Ermordung einer Polizistin vorgeworfen.

Seine Ablösung durch das Ministerium stoppt eine bislang erfolgreiche Karriere. Der promovierte Jurist leitete vor Jahren die Islamismus-Fachabteilung im BfV, leitete danach den hessischen Verfassungsschutz und kehrte dann zum Bundesamt zurück.

Über Nachfolge Eisvogels ist noch nicht entschieden

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