Spiegel: „Die Rechte“ – Neue Rechtspartei will NPD ersetzen


Von Philipp WittrockFlorian Diekmann und Christina Hebel

Aufruhr in der rechtsextremen Szene: Der Platzhirsch NPD bekommt Konkurrenz von einer neuen Partei. Die Formation nennt sich „Die Rechte“ und gibt sich seriös – doch dahinter steckt der berüchtigte Neonazi Christian Worch von den Freien Kameradschaften.

Neue Partei "Die Rechte": NPD-Konkurrenz am rechten Rand

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Berlin – Bislang verstand sich Christian Worch vor allem als Mann der Straße. Sein Reich war die rechtsextreme Aktion jenseits des parlamentarischen Betriebs. Etliche Aufmärsche hat er organisiert und zur Not vor Gericht durchgefochten, nicht selten kam es zu Ausschreitungen. Die NPD beäugt er kritisch, er gilt als einer der geistigen Väter des Konzepts der sogenannten Freien Kameradschaften, jener lose zusammengeschlossenen militanten Neonazi-Gruppierungen, die auf Parteibuch und Mitgliederausweis lieber verzichten. Auf einem Transparent, das auf einem Foto auf Worchs Homepage zu sehen ist, steht: „Die Bewegung braucht keine Parteien!“

Die Sache mit den Parteien sieht Worch inzwischen offenbar anders. Der Neonazi engagiert sich jetzt nämlich persönlich in einer solchen politischen Vereinigung. Mehr noch: Der 56-Jährige hat sie selbst gegründet und gleich noch den Bundesvorsitz übernommen.

 

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