Rhein-Zeitung: Braunes Haus – Chef schildert Arbeit für NPD


Seit August läuft der Mammutprozess gegen 26 mutmaßliche Mitglieder oder Unterstützer des rechtsradikalen Aktionsbüros Mittelrhein – jetzt hat einer der führenden Köpfe der ultrarechten Szene in Rheinland-Pfalz sein Schweigen gebrochen: Christian H. (28) berichtete am 40. Prozesstag vor dem Landgericht Koblenz über sein Leben als rechtsradikaler Aktivist, über den Alltag im Braunen Haus und über seine Zusammenarbeit mit der NPD.

Die NPD ist die politische Heimat von Christian H., dem einstigen Chef des Braunen Hauses.
DPA

Christian H. galt als Chef des ehemaligen Braunen Hauses in der Weinbergstraße 17 in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er bezog das cappuccinofarbene Einfamilienhaus im Jahr 2000 mit vier „Kameraden“ und begründete ein nationalsozialistisches Wohnprojekt. Es wurde zum Treffpunkt für Menschen, die gemeinsam das SA-Sportabzeichen ablegten, gern Braunhemden trugen und sich in Rassenkunde fortbildeten.

2012 war Schluss. Die Polizei stürmte das Haus am 13. März, ebenso weitere Häuser in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern. Sie nahm zahlreiche Neonazis fest. Rund ein Drittel der 26 Angeklagten des Mammutprozesses sitzt bis heute in Untersuchungshaft, auch Christian H. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Sie sollen Hakenkreuze an Wände geschmiert, Linke verprügelt und ausspioniert haben.

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