TAZ: Verbrecherpartei NPD


RECHTSEXTREMISMUS Körperverletzung, Volksverhetzung, illegaler Waffenbesitz. Viele Funktionäre der NPD sind wegen einschlägiger Taten vorbestraft. Die taz präsentiert eine kleine Auswahl

 

Safet Babic, Jg. 1981: Mitglied des NPD-Landesvorstandes Rheinland-Pfalz, von 2009 bis 2011 Mitglied des Trierer Stadtrats

2009 prügelte er zusammen mit anderen einen Studenten krankenhausreif, der NPD-Plakate abgerissen hatte. Das Landgericht Trier verurteilte ihn im Dezember 2010 wegen gefährlicher Körperverletzung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung.

Alexander Bode, Jg. 1979: Vizevorsitzender des NPD-Kreisverbands Lausitz

Zusammen mit Gesinnungsgenossen hetzte er 1999 den Flüchtling Farid Guendoul durch Guben. Guendoul schnitt sich an einer Glastür die Beinarterie auf und verblutete. Bode wurde als einer der Haupttäter wegen versuchter Körperverletzung mit Todesfolge zu zwei Jahren Jugendstrafe verurteilt. Es sei nie gut, wenn ein Mensch sterbe, sagt Bode heute dazu. „Aber ich persönlich habe nichts zu bereuen.“

Manfred Börm, Jg. 1950: Kommissarischer NPD-Landesvorsitzender in Niedersachen

1979 wurde Börm, langjähriger NPD-Bundesordnerchef, vom Oberlandesgericht Celle wegen Beteiligung an einem Überfall auf ein Biwak-Lager niederländischer Nato-Truppen zu sieben Jahren Haft verurteilt.

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