Thüringer Allgemeine: Eine Reportage vom Thüringer NPD-Parteitag in Kirchheim


  • Viel hilft viel: Auf der mit Plakaten zugepflasterten Bühne spricht der vorbestrafte NPD-Landesvorsitzende Patrick Wieschke. Foto: Alexander VolkmannViel hilft viel: Auf der mit Plakaten zugepflasterten Bühne spricht der vorbestrafte NPD-Landesvorsitzende Patrick Wieschke. Foto: Alexander Volkmann
Kirchheim (Ilmkreis). 2013 werde die NPD die Fünf-Prozent-Hürde im Bundestag wohl nicht knacken, prognostiziert Landeschef Wieschke am Samstag auf dem NPD-Parteitag. Man konzentriere sich vielmehr auf die Landtagswahl 2014 in Thüringen.

„Die sind keine Partei. Die gehören verboten“, sagt Renate Licht. Sie gehört zu den Demonstranten, die am Samstag gegen den NPD-Parteitag in Kirchheim protestiert haben. „Die nehmen unser Steuergeld und treiben damit ihre Nazi-Propaganda voran.“

Hat sie Sorge, dass die NPD, falls verboten, nur noch im Untergrund arbeitet und so vielleicht gefährlicher ist, als in der Öffentlichkeit? „Die sind doch schon längst im Untergrund“, sagt sie.

Im „Romantischen Fachwerkhof“, dem Tagungsort der NPD, ist derweil Bierzelt-Stimmung und vom Untergrund keine Spur. Der Saal ist vollständig mit NPD-Material beflaggt: Rote Banner und Aufsteller mit Slogans wirken seltsam deplatziert neben der Werbung für ein amerikanisches Bier. „Genuine Draft“ neben „Die nationale Volkspartei“.

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