NPD möchte innerrechten Gewaltverzicht


Der Ton zwischen der NPD und der Worch-Partei „Die Rechte“ wird im Ruhrgebiet immer ruppiger. In einer am Wochenende beschlossenen Erklärung stellte sich der NPD-Landesvorstand hinter seinen Dortmunder Kreisvorsitzenden Matthias Wächter, der von „Die Rechte“ (DR) massiv angefeindet wird. Nachdem der NPD-Funktionär bei der Polizei Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet hatte, war er von der Dortmunder DR-Filiale Ende Februar als „Polizeizuträger“ tituliert worden. Wächter, so hieß es auf einer Internetseite von „Die Rechte“, spiele sich als „Möchtegern-Hilfspolizist“ auf und habe „willkürlich nationale Aktivisten beim polizeilichen Staatsschutz denunziert“.Die Feindschaft jener Dortmunder Neonazis aus dem Kreis der „Autonomen Nationalisten“, die nun in der Worch-Partei aktiv sind, hatte sich Wächter zugezogen, weil er sich im vorigen Jahr mit Erfolg gegen die Aufnahme ihrer führenden Köpfe in die NPD gewehrt hatte. Bereits Anfang des Jahres war bekannt geworden, wie hart die Auseinandersetzungen offenbar geführt werden. (bnr.de berichtete) In den Kommentarspalten des Internetportals „Altermedia“ wurde geschildert, Dortmunder Neonazis aus dem DR-Spektrum hätten Wächter bei einer Veranstaltung der NPD am 9. November vorigen Jahres in Essen Schläge angedroht. Wächter habe hinter Polizeibeamten Schutz suchen müssen. Die Polizei berichtete zudem über zwei Attacken auf Häuser, in denen Wächter und sein NPD-Ratskollege Axel Thieme wohnen. (…) Die NPD benennt zwar nicht explizit „Die Rechte“ als Urheber der Attacken. Doch sie lässt durchblicken, dass sie genau in diesem Spektrum die Verantwortlichen vermutet. Von ihnen fordert sie nun quasi eine Gewaltverzichtserklärung: Die NPD erwarte „von allen Aktivisten und Gruppen“, dass sie sich „konsequent von Gewalt abgrenzen, denn nur das Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit des politischen Widerstandes kann Basis zur Zusammenarbeit mit der NPD sein“.

Quelle: Blick nach Rechts

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