NSU-Prozess: Kein Platz für türkischen Botschafter


Eklat vor dem NSU-Prozess um die Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios: Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl lehnte einem Bericht zufolge die Bitte des türkischen Botschafters nach einer Sitzplatzreservierung im Münchner Gerichtssaal ab.
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Die Münchner Justiz hat vor dem NSU-Prozess um die Mordserie des Zwickauer Neonazi-Trios nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ für einen diplomatischen Eklat gesorgt. Obwohl acht der zehn Opfer des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) Türken waren oder aus der Türkei stammten, lehnte der in dem NSU-Prozess Vorsitzende Richter Manfred Götzl dem Bericht zufolge die Bitte des türkischen Botschafters nach einer Sitzplatzreservierung ab. Auch der Menschenrechtsbeauftragte des türkischen Parlaments soll demnach keinen festen Platz im Gerichtssaal bekommen.

Vor dem Münchner Oberlandesgericht (OLG) muss sich ab dem 17. April die einzige Überlebende des Neonazi-Trios, Beate Zschäpe, zusammen mit vier mutmaßlichen NSU-Helfern verantworten. Dem Bericht zufolge hatte der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags beim Gericht um eine Sitzplatzreservierung für die beiden offiziellen Vertreter der Türkei gebeten.

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