Süddeutsche: München – Kirche unterstützt Angehörige der NSU-Opfer


Erzbistum übernimmt Reise- und Übernachtungskosten der Opferfamilien und stellt Zimmer in Schloss Fürstenried zur Verfügung

Am Geld soll es nicht scheitern. 46 Angehörige von Opfern der Terrorgruppe ‚Nationalsozialistischer Untergrund‘ (NSU) kommen im Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht als Nebenkläger in Frage. Zur Hauptverhandlung müssen Nebenkläger persönlich erscheinen – doch die Kosten für die Fahrt nach München und die Übernachtung in einem Münchner Hotel sind für viele Angehörige schlichtweg zu teuer, einzelne Familienmitglieder haben ihre Teilnahme deshalb bereits abgesagt. Jetzt aber erhalten sie unerwartete Unterstützung von der katholischen Kirche.

Das Erzbistum München und Freising stelle den Angehörigen der Opfer der Terrorgruppe ‚Nationalsozialistischer Untergrund‘ (NSU) 20000 Euro für Fahrt und Übernachtung zur Verfügung, hieß es am Dienstag aus dem Erzbischöflichen Ordinariat. Zusätzlich hat das Erzbistum für den Prozessauftakt am 17. und 18. April 30Zimmer in Schloss Fürstenried, dem Exerzitienhaus der Erzdiözese, reserviert. Sollte es wegen der gleichzeitig in Riem stattfindenden Baumaschinenmesse ‚Bauma‘ nicht mehr genügend freie Zimmer in München geben, können die Familien der Opfer dort übernachten.

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