WAZ: Die rechte Terrorspur der NSU führt nach Dortmund


Die rechte Terrorspur der NSU führt nach Dortmund
NSU-Terrorist Uwe Mundlos und Toni S. sollen sich an der Dortmunder Mallinckrodtstraße getroffen haben.Foto: Helmuth Vossgraff

Dortmund.   Die Kontakte der NSU-Gruppe ins Ruhrgebiet waren deutlich enger als bisher vermutet. Ein V-Mann berichtete der Dortmunder Polizei vom Treffen zwischen Ex-V-Mann Toni S. mit dem NSU-Terroristen Uwe Mundlos nahe des Tatorts, an dem wenig später Kioskbesitzer Mehmet Kubasik ermordert wurde.

Die rechtsradikale Terrorzelle NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) hatte nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe mehr Kontakte nach Dortmund als bislang bekannt. So hielt sich der Sprengstofflieferant des NSU und zeitweilige Liebhaber der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe, Thomas S., Ende der 90er-Jahre regelmäßig in Dortmund auf, wie aus Verbindungsdaten seines damaligen Handys hervorgeht. Zudem wird er in internen Papieren der Dortmunder Nazi-Szene damals als Kontaktmann im Osten aufgeführt.

Weiter siedelte sich im Jahr 2003 Toni S. in Dortmund an. Der vorbestrafte Skinhead aus Brandenburg gehörte wie Thomas S. zum Umfeld der inzwischen verbotenen Neonazi-Organisation Blood & Honour.

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