Das KZ Sonnenburg war 1933 Inbegriff des NS-Terrors


Nach dem Reichtstagsbrand im Februar 1933 rollt eine Verhaftungswelle durchs Land — in Ostbrandenburg kommen die meisten Hitlergegner in das nahegelegene KZ Sonnenburg (Slonsk), ein sogenanntes „wildes Konzentrationslager“, von der SA betrieben.

Auch der spätere Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky wird hier gequält. Theodor hat sich mit Inge Krönig getroffen, die in Sonnenburg ihren Vater verlor.

Beitrag von Anja Ludewig und Matthias Dautz

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Od wrzesnia 1933 roku kierowano do Slonska (Sonnenburg) transporty wiezniów (komunistów i pacyfistów niemieckich). Na poczatku byla to placówka o randze ciezkiego wiezienia. Od roku 1942 obóz funkcjonowal jako zaklad specjalnego przeznaczenia, gdzie wieziono czlonków ruchów oporu ze wszystkich krajów, zajetych wówczas przez Hitlera. Byli tam wiezieni Francuzi, Bulgarzy, Czesi, Norwedzy, Jugoslowianie i inni. Przetrzymywany byl tu Carl von Ossietzky – literat, laureat Pokojowej Nagrody Nobla. Muzeum gromadzi pamiatki po ciezkim wiezieniu pruskim zbudowanym w 1834r i I obozie koncentracyjnym III Rzeszy „Sonnenburg“. Na scianach budynku muzeum znajduja sie od strony poludniowej oraz zachodniej plyty pamiatkowe poswiecone ofiarom z Francji, Holandii Wielkiego Ksiestwa Luksemburg, Belgii, Norwegii a takze poswiecone niemieckim antyfaszystom.

Po wojnie na miejscu obozu postawiono pomnik, a w roku 1947 Muzeum. Cmentarz ofiar wiezienia i obozu Sonnenberg- otoczony betonowym parkanem jest miejscem spoczynku ofiar faszyzmu. Miejsce to jest bardzo czesto odwiedzane przez delegacje wielu krajów Europy.

Ehemaliges KZ Sonnenburg wiederentdecken

Das Konzentrationslager Sonnenburg war 1933 zum Inbegriff des NS-Terrors gegen politische Gegner_innen.Heute ist das knapp 100 Kilometer von Berlin entfernt in der in der polnischen Stadt Slonsk gelegene KZ weitgehend vergessen. Eine Arbeitsgruppe der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes — Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) will das ehemalige KZ als Erinnerungsort für den europäischen antifaschistischen Widerstand neu entdecken.
„Folterhölle Sonnenburg“ hieß der Augenzeugenbericht den der KPD-Politiker Rudolf Bernstein 1934 in der in Prag erscheinen Arbeiter Illustrierten Zeitung (AIZ) verfasst hatte. Er war wie hunderte Nazigegner nach dem Reichstagsbrand am 27.Februar 1933 verhaftet worden. Weil in Berlin nicht genug für die vielen Gefangenen vorhanden war, nahmen die Nazis das Zuchthaus Sonnenburg wieder in Betrieb, das 1930 von der preußischen Regierung wegen katastrophaler hygienischer Verhältnisse geschlossen worden war.
Doch die bis zu 1000 Häftlinge, in ihrer großen Mehrheit Kommunisten aus Berlin und Umgebung, die dort ab April 1933 in die viel zu engen Zellen gepfercht wurden, hatten nicht nur unter Enge, Wassermangel und schlechtes Essen zu leiden. Sie waren durch die brutalen SA-Wachmannschaften Demütigungen und Folter ausgesetzt.

Europaweit organisierten Hitlergegner_innen nach Bernsteins Bericht Solidaritätsaktionen für die Gefangenen. Der Publizist Carl von Ossietzky, der Schriftsteller Erich Mühsam und der Rechtsanwalt Hans Litten gehörten zu den in dem KZ gequälten Gefangenen. Alle drei überlebten das NS-Regime nicht

800 Gefangene wurden ermordet und die Täter nicht bestraft

Das KZ wurde im April 1934 wieder geschlossen und wurde in ein Zuchthaus umgewandelt, in dem auch viele politische Gefangene inhaftiert waren. Seit Beginn des zweiten Weltkrieges diente Sonnenburg erneut als KZ für Nazigegner aus allen von der Wehrmacht besetzten Ländern. In der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 1945 wurden auf dem KZ-Gelände von der Gestapo über 800 Gefangene erschossen. Opfer dieses größten Massakers in der Endphase des NS-Regimes waren Angehörige einer kommunistische Widerstandsgruppe sowie Gefangene aus allen von den Nazis besetzten Ländern. Besonders viele Opfer kamen aus Frankreich und Luxemburg. Dort wird alljährlich an dieses Massakers erinnert. Die Täter wurden in Deutschland nie verurteilt. 1971 waren in Kiel mehrere angeklagte Gestapo-Männer, die an dem Massaker beteiligt waren, freigesprochen worden, weil ihnen den individuelle Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden konnte.
In der Arbeitsgruppe der VVN-BdA, die sich für einen Erinnerungsort an das KZ Sonnenburg einsetzt, arbeitet auch Kamil Majchrzak von der polnischen Edition der LE Monde Diplomatique mit. Für ihn hat der eplante Gedenkort eine klare politsche Botschaft „In Zeiten der Rechtsentwicklung in verschiedenen europäischen Ländern soll dort daran erinnern werden, dass Widerstandskämpfer_innean aus allen europäischen Ländern die Welt vom Nationalsozialismus befreiten“.

http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sonne…

 

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