BpB| Wider die Gleichgültigkeit! Aktiv gegen Rechtsextremismus: Perspektiven, Projekte, Tipps


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Schriftenreihe (Bd. 1396)

Wider die Gleichgültigkeit!

Aktiv gegen Rechtsextremismus: Perspektiven, Projekte, Tipps

Rechtsextreme melden eine Kundgebung auf dem Marktplatz an, in der Schule werden vermehrt rassistische Witze erzählt, bei einem Fußballspiel werden Spieler mit Migrationsgeschichte beschimpft – typische Beispiele für Rechtsextremismus und Rassismus in Alltagssituationen. Wie kann man sich dagegen engagieren? Und was kann zivilgesellschaftliches Engagement bewirken? Ein Sammelband mit Beispielen aus der Praxis.

2,00

Inhalt

Rechtsextreme melden eine Kundgebung auf dem Marktplatz an, in der Schule werden vermehrt rassistische Witze erzählt, bei einem Fußballspiel werden Spieler mit Migrationsgeschichte beschimpft – typische Beispiele für Rechtsextremismus und Rassismus in Alltagssituationen. Dem gilt es, aktiv entgegenzutreten. Viele Menschen engagieren sich gegen Rechtsextremismus und für ein demokratisches Miteinander, denn zivilgesellschaftliches Engagement trägt zu einem gesellschaftlichen Klima bei, in dem rechtsextremistische und menschenfeindliche Äußerungen und Handlungen nicht toleriert werden. Was können Engagierte ganz praktisch vor Ort bewirken? Woher nehmen sie ihre Motivation und was ist notwendig, um ein Projekt erfolgreich durchzuführen oder eine Initiative zu gründen? Wie kann aus einer ganz einfachen Idee ein erfolgreiches Projekt mit großer Wirkung werden – vor Ort und manchmal auch darüber hinaus? Dieser Sammelband regt mit Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zum Nachdenken über Möglichkeiten und Grenzen von zivilgesellschaftlichem Handeln an. Projektbeispiele zeigen aus der persönlichen Perspektive von Engagierten, was – teils mit wenigen Ressourcen – möglich ist. Abschließend geben Expertinnen und Experten Tipps zu Projektmanagement, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit.


Herausgeber: Julia Hasse / Gregor Rosenthal, Seiten: 272, Erscheinungsdatum: 22.11.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1396

ein Kommentar

  1. Alexander Gronbach · · Antwort

    Der Rechtsanwalt, welcher für den Hessischen LfV Spitzel Benjamin Gärtner in seiner Lügenstory behilflich ist, – Hoffmann, ist selbst ein vorbestrafter, tief in Verfassungsschutzkriminalität involvierter Geldwäscher und Schwerkrimineller. Mal davon abzusehen, dass der LfV Spitzel früher für den MAD als Informant gearbeitet hat, wie Gärtner ja salopp vor dem OLG angab……..

    Was sagt man dazu –

    PFAHLS-AFFÄRE Staatsanwaltschaft Augsburg bestätigt: Bewährungsstrafe für Volker Hoffmann
    AUGSBURG/MAINZ – Der Mainzer Strafverteidiger Volker Hoffmann ist eine bekannte Größe in der Anwaltszunft. Doch nun wurde er selbst verurteilt, wegen Beihilfe zum Bankrott. Das hat mit einem von Hoffmanns spektakulärsten Fällen zu tun: Er agierte als Verteidiger von Holger Pfahls. Jener war einst Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz und dann Staatssekretär im Verteidigungsministerium.
    Waffengeschäfte

    ANWALTSEHRE
    Ein Rechtsanwalt, der strafrechtlich verurteilt wird, läuft Gefahr, zumindest auf Zeit seine Anwaltszulassung zu verlieren. Die für Mainz zuständige Rechtsanwaltskammer in Koblenz kennt nach eigener Aussage den Fall Hoffmann noch nicht, würde aber gegebenenfalls prüfen, ob ein Fall von „Unwürdigkeit“ vorliegt und die Zulassung entzogen werden müsste.

    1999 erwirkte die Staatsanwaltschaft in Augsburg einen Haftbefehl gegen Pfahls wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung. Ihm wurde vorgeworfen, vom Waffenhändler Schreiber 3,8 Millionen Mark auf ein Schweizer Konto überwiesen bekommen zu haben, um die Lieferung von 36 ABC-Spürpanzern Fuchs nach Saudi-Arabien zu ermöglichen. Im Mai 1999 setzte sich Pfahls nach Taiwan ab, es folgte eine mehrjährige Flucht. Im Juli 2004 wurde Pfahls schließlich in Paris festgenommen.
    Am 12. August 2005 verurteilte das Landgericht Augsburg Pfahls wegen Vorteilsannahme und Steuerhinterziehung zu zwei Jahren und drei Monaten. Als Verteidiger immer fest an Pfahls Seite: der Anwalt Volker Hoffmann. Spätestens nach einem Urteil des Amtsgerichts Augsburg vom Januar 2013 ist amtlich, dass Hoffmann Pfahls geholfen hat, Geld vor Gläubigern zu verstecken. Wie die Augsburger Staatsanwaltschaft bestätigte, wurde Hoffmann ohne öffentliche Hauptverhandlung per Strafbefehl zu acht Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von 100 000 Euro verurteilt, wegen Beihilfe zum Bankrott. Laut Staatsanwaltschaft ist das Urteil rechtskräftig.
    Pfahls wurde nach seiner Verurteilung 2005 schon im Herbst desselben Jahres freigelassen. Danach arbeitete er vier Jahre in Hoffmanns Kanzlei – so hatte zumindest der Anwalt stets erklärt. Offensichtlich war dies aber nur Tarnung: Ein Bauunternehmer aus Bayern hatte mit Hoffmanns Kanzlei einen fingierten Beratervertrag geschlossen, zahlte dafür auch Honorar, das Pfahls bekam – es war allerdings Pfahls’ eigenes Geld aus zwei Millionen Euro, die er bei einer Briefkastenfirma mit Konto in Luxemburg gebunkert hatte. Im September 2007 versicherte Pfahls eidesstattlich, er sei mittellos. Allerdings fuhr er eine Nobelmarke, was aufmerksame Steuerfahnder auf den Plan rief…
    Schon am 20. Dezember 2010 war auch Volker Hoffmann ins Visier der Ermittler geraten. Die Polizei durchsuchte bundesweit Büros und Wohnungen, auch Hoffmanns Mainzer Kanzlei, wo sie Unterlagen und Dateien beschlagnahmte. Festgenommen wurden an diesem Tag Pfahls und der ehemalige Lobbyist Dieter Holzer, nicht jedoch Hoffmann. Im November 2011 wurde Pfahls erneut verurteilt, zu viereinhalb Jahren, wegen Bankrotts, Betrugs und Erpressung.
    Ex-Ombudsmann
    Und Hoffmann hat es nun auch „erwischt“, wegen Beihilfe. Der heute 64-Jährige war früher selbst Staatsanwalt gewesen und hatte gegen Wirtschaftskriminelle ermittelt.

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