In Sachen Nick Greger – Hintergrund über den möglichen V-Mann des LKA Berlin


 

Nick Greger a.k.a Mad Nick Song (Von Neonazi zum Antirassist)

Mad Dog und Nazi Nick (Dokumentarfilm)

Aktivitäten des Nick Greger in Thüringen – lt. LINKS-Fraktion des Thüringer Landtag

Nick Greger gründete in den 90er Jahren Kameradschaften, organisierte NeonaziKonzerte und war an neonazistischen Gewalttaten beteiligt. Er saß
mehrere Jahre wegen entsprechender Delikte in Haft, u.a. weil er einem dunkelhäutigen Menschen ein Ohr abriss. Er selbst bezeichnet sich in seinem
Buch als „einer der militantesten Neonazis in Deutschland“. Im Jahr 2000 wurde er verurteilt, weil er zusammen mit dem bekannten VManri Carsten S.
alias .Piatto“ einen Sprengstoffanschlag auf politische Gegner vorbereitet hatte. 2003 flüchtete er wegen einer Haftstrafe nach Süd afrika, kehrte 2005 nach
Deutschland zurück und stieg dann mit dem Aussteigerprojekt „Exit“ aus der Szene aus. Er beteuerte sich vom Rassismus gelöst zu haben und gründet
zusammen mit dem ehemaligen nordirischen Terroristen JohnnyAdair und dem antiislamischen Blogger Paul Ray die Bruderschaft „Order 777“, die sich als
Tempelritterorden versteht und den militärischen Kampf gegen vermeintliche Islamisten propagiert. Greger und Ray flüchteten auch gemeinsam nach Malta,
da dem Briten in England Strafverfolgung wegen der Anstiftung zu rassistisch motivierter Gewalt drohte. Gregers Feindbild hat sich mittlerweile verändert,
das Problem seien nun nicht mehr Andersfarbige sondern Muslime. Die Zeit zitiert ihn mit den Worten: „Die Kriege der Zukunft werden nicht zwischen den
Rassen, sondern zwischen den Religionen stattfmden: Christen gegen Muslime.“ 2007 konvertiere er zum Christentum und war auch wieder in
Propaganda-Videos beim Hantieren mit Sturmgewehren zu sehen. Der Anti- IslamKämpfer Greger weist ideologische Parallelen zum extrem rechten
norwegischen Massenmörder Anders Breivik auf. Greger relativierte und rechtfertigte im Internet zunächst die Morde 2012, schrieb schließlich Breivik
auch noch persönlich einen Brief mit der Bitte, in Gregers Orden beizutreten. Sowohl Breivik als auch Greger waren in Liberia und verehren den serbischen
Attentäter Milorad Ulemek, der 2003 den serbischen Ministerpräsidenten erschoss. Greger gibt heute vor, mit der Qualitätsprüfung von Diamanten in
Afrika Geld zu verdienen. Nach einem Zeitungsbericht vom Mai 2012 soll er auf dem rechten Arm ein Templerkreuz und auf dem linken Unterarm ein
Hakenkreuz tätowiert haben. Greger besitzt auch Verbindungen zur Gruppierung „Königreich Deutschland“, die den .Reichsbürgern“ nahe steht.
Seit ca. Mitte 2012 soll er sich nach Kenntnissen der FragesteUerinauch in Thüringen, im Raum Pößneck/Saalfeld aufhalten. Im Dezember 2013 behauptet
er in einem rechtspopulistischen Magazin, dass ab dem 31.10.2013 zwei Beamte des Berliner LKA bemüht waren ihn in Thüringen aufzusuchen. Sie
hätten ihn in einem Cafe in Pößneck gedroht und ihm nahegelegt, nicht in einem Untersuchungsausschuss zum V-Mann .Piatto“ auszusagen. In einem
Youtube-Video vom 4.12. räumt er ebenso ein, dass er an der Planung eines rechten Überfalls zur Jahrtausendwende beteiligt war, für den er eine Bombe
angefertigt habe und ein Präzisionsgewehr und 300 Schuss Munition angeschafft wurden. Die militante Organisationsform „Combat 18“ soll dabei eine Rolle gespielt haben. Greger behauptet auch, dass die Polizisten ihm in Pößneck gesagt hätten, dass sie die Altakten zu ihm bzw. dem V-Mann .Piatto“ ’so gut es ging‘ geschwärzt hätten, bevor diese an den Untersuchungsausschuss (vermutlich im Bundestag) gingen. Im Dezember 2013 strahlte auch das VICE- Magazin ein Interview mit ihm aus, in dem ein weiteres mal deutlich wurde, dass Greger nach wie vor in wertes und unwertes Leben unterscheidet und entsprechend agiert. Greger behauptete im gleichen Monat, die Staatsanwaltschaft Gera sowie das Bundesamt für Verfassungsschutz über die angebliche Aktion des LKA Berlin in Pößneck informiert zu haben. Außerdem bestätigte er im Internet ebenso die Teilnahme an einem früheren paramilitärischen Training in Südafrika und eine zeitweise Zusammenarbeit mit dem bekannten rechten Multifunktionär Peter Dehoust. Dehoust besitzt bei Kahla ein Grundstück auf dem Angehörige des der „Thüringer Heimatschutz“ auch Treffen und Schiessübungen durchfiihrten. (Quellen u.a.: Zeit Online 22.5.2012 „Breiviks Armee“, Dezember 2013 Ausgabe des Magazins „Compact“, Youtube-Video „Compact Talk mit Nick Greger“ 4.12.2013, AlB Ausgabe 95 /2012 „Nick Greger – Umgestiegen statt ausgestiegen“ und Vice- Magazin „Nick Greger kämpft für Jesus und gegen den Islam“ 6.12.13) 

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