Friedensblick| KIESEWETTER-MORD: DAS GELÜGE UM DEN NSU-WOHNWAGEN


von Georg LEHLE

Am 25.4.2007 wurde in Heilbronn, gegen 13:45, ein Mordanschlag auf zwei Polizisten verübt – die Polizistin Kiesewetter starb. Der Anschlag fand auf der nördlichen Seite eines Trafohäuschen auf dem Parkplatz “Theresienwiese” statt. Am Vortag sei auf der südlichen Seite ein Wohnmobil (Wm) gestanden – das schilderte ein Zeuge im Jahr 2009 (!) der Polizei. Bei der Ringfahndung notierten Polizisten das Kennzeichen eines Wm. Wer jetzt denkt die Polizei wäre angesichts des brutalen Polizisten-Überfalls besonders motiviert, der irrt: Der Halter des Wm-Kennzeichens wurde bis 2011 nicht ermittelt. Als Begründung gab die Polizei Ende 2011 an, dass es zuvor“keine Hinweise auf ein Wohnmobil” gehabt hätte – eine unglaubliche Falschaussage! Auch weitere Details der ganzen Geschichte sind so unfassbar, dass man mit gesunden Menschenverstand nicht mehr an bloße “Pannen” oder “Zufälle” glauben kann.

Minuten nach dem Anschlag notierten sich Polizisten an einer Kreuzung die Kennzeichen von vorbeifahrenden Fahrzeugen, eines kam aus Chemnitz – “C – PW 87″.

“Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen.” (focus)

Es war offenbar das Kennzeichen eines Wm darunter.

“An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87.” (ebd)

..

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“Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort entfernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. (…)
Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte. Eine detaillierte Weg-Zeit Berechnung des LKA ergab, dass es im Zeitfenster zwischen Tat und Registrierung möglich gewesen wäre, vom Tatort zur Kontrollstelle zu gelangen.” Abschlussbericht NSU- Ausschuss, Bundestag, S. 649

Grafik: politikforen

Ermittlungsakten sprechen von verdächtigen Wohnmobil!

Die Ermittlungsakten der Baden-Württembergischen Polizei, Sonderkommission “Parkplatz”, liegen Friedensblick vor. Dort wird ein verdächtiges Wm erwähnt.

Josef L. bemerkte beim Wasserlassen “am Dienstag, 24.4.07 erstmals”,“dass dort auf der anderen Seite des späteren Tatorts ein Wohnmobil stand.”

“17.1.5.4 Zeugenaussage zum genannten Wohnwagen/Wohnmobil
Am 02.04.2009 gab der Schausteller Josef Peter L. […] zu seinen Beobachtungen auf der Theresienwiese an, dass ihm am 24.04.2007, ein Tag vor der Tat, ein Wohnmobil beim Pumpenhäuschen aufgefallen sei, das nicht zu den Schaustellern gehört hat. Ob das Mobil am Morgen des 25.04.2007 noch da stand, konnte er nicht mit Sicherheit sagen, sicher war er jedoch, dass das Fahrzeug am Abend, also nach der Tat, nicht mehr da war. Das Fahrzeug war älteren Baujahrs, möglicherweise ein französisches Modell mit brauner Grundfarbe.” (Landeskriminalamt BW, Ermittlungsakten, S. 196)

Soll dem Zeuge diese Beobachtung erst im Jahr 2009 eingefallen sein? Wieso macht er seine Aussage erst am 02.04.2009 oder trat die Polizei so spät an ihn heran? Die Akten geben keine Auskunft, lediglich wird von einer im “Folgejahr [also 2008] durchgeführten Personenkontrolle im Schaustellerbereich” gesprochen. Es konnten …

“… keine weiteren Zeugen ausfindig gemacht werden, die am Tattag auf der Festwiese waren und möglicherweise sachdienliche Angaben machen konnten. Lediglich der Schausteller L. beobachtete zwei Tage vor der Tat ein Wohnmobil auf der südlichen Seite des Trafohäuschens.” (S. 23)

Auch “Reisende Familien” wurden von der Polizei befragt. Sie hielten sich mit “mehreren Gespannen auf der Theresienwiese” auf.

“Bisherigen Ermittlungen zufolge hielten sich zur Tatzeit, am 25.04.2007 16 Angehörige Reisender Familien mit mehreren Gespannen auf der Theresienwiese auf. Da nicht alle dieser Angehörigen Reisender Familien unmittelbar nach der Tat vernommen werden konnten, wurden diesbezüglich Nachvernehmungen durchgeführt.” (S. 201)

Auf Grundlage der (neuen?) Aussagen des Zeugen Josef Peter L. beschloss das Amtgericht Heilbronn am 19. Mai 2009 “Reisende Familien” erneut polizeilich zu beobachten.

2009 erging der Beschluss vom “gegen die gleichen Personen”“eine erneute Ausschreibung zur Beobachtung” (Abschlussbericht NSU-Ausschuss, Bundestag, S. 643)

Tatsächlich sagte die “reisende” Zeugin Roza S. aus, dass sie ein Wm gesehen hätte. Es gehörte einem gewissen Mijodrag P. Auch diese Zeugin machte die Aussage erst 2009 und drei Monate nachdem der Zeuge L. das verdächtige WM überhaupt erwähnte!

“Herauszuheben ist jedoch die Vernehmung der Roza S. vom 25.06.2009. Frau S. gab an, dass sie von Jela D. erfahren habe, dass der P. mit seiner Ehefrau Olivera R. mit einem Wohnwagen, oder Wohnmobil am Tattag auf der Theresienwiese in Heilbronn gewesen sei.

Bis zum heutigen Tag konnte die Jela D. nicht vernommen werden. Die Ehefrau des P., Olivera R.C befindet sich seit mehreren Monaten in Serbien und konnte bislang ebenfalls nicht vernommen werden.”

Der Aussage wurde nachgegangen. Das serbische Innenministerium gab die Information, dass …

“… ein “hinreichender Verdacht gegen eine größere Anzahl von Personen aus Serbien [bestünde], die Betrügereien (Rip Deals) in Deutschland und Italien zum Nachteil deutscher Staatsangehöriger begehen. Anführer dieser kriminellen Gruppierung soll M. M. […] (hier geführt als Mijodrag P. […] sein. Konkret wurde vom serbischen Innenministerium mitgeteilt, dass M. unter dem Arbeitsnamen David KRONENBERG im Jahr 2008 sechs Betrugsstraftaten (sog. Rip Deals) zum Nachteil folgender deutscher Staatsbürger organisiert und weitere Mitglieder der Gruppierung mit der Durchführung der Taten in Italien beauftragt hat:” (S. 202)

Die Ermittlungen versandeten jedoch. Jela D. wurde eingeschüchtert.

“Die eigentliche von ihr benannte Auskunftsperson, Jela D. entzog sich bewusst einer eingehenden Befragung. Im Vorgespräch wurde ihr mehrfach von ihrem Ehemann „der Mund verboten”, so dass durchaus davon ausgegangen werden kann, dass sie und ihr Ehemann sachdienliche Angaben machen könnten.”

Mijodrag P.  widersprach der Aussage der Zeugin Roza S.: “Sicher ist, dass ich seit 20 Jahren nicht mehr in Stuttgart war.” Erschwerend kam hinzu, dass ein “Sonderstaatsanwalt in Belgrad (…) mit Dienstsitz beim Justizministerium in Belgrad” festlegte, Mijodrag P. wegen der …

” … in Deutschland begangenen Rip Deal Straftaten bei seiner Behörde in Belgrad anzuklagen, da eine Auslieferung des Beschuldigten, Mijodrag P., nicht in Frage kommt. (…) In Absprache mit dem Sonderstaatsanwalt werden Kollegen der Soko Parkplatz an den Durchsuchungen und Vernehmungen teilnehmen dürfen.”

Die Befragungen fanden in Serbien statt. Mijodrag P. negierte die Behauptung der Zeugin. Ein serbischer Psychologe unternahm einen Lügentetektor-Test, der abgebrochen werden musste.

“Vor diesem Gespräch wurde dem Psychologen der Fall in Heilbronn kurz vorgestellt.
Danach führte der Psychologe ein erklärendes Gespräch mit PETROVIC über den Ablauf mit dem Lügendetektor und setzte dann das Gespräch mit Hilfe des Detektors fort. Die Befragung am Detektor dauerte von 18:10 bis 18:55 Uhr. Danach musste das Gespräch abgebrochen werden, da laut dem Psychologen die physische Verfassung des
PETROVIC instabil war. Die Anspannung sei für ihn zu groß gewesen.”

Sein Partner war ein Ratko S., gegen den wegen “Rip Deal Straftaten” auch ein EU-Haftbefehl erlassen wurde. Er wurde von deutschen Ermittlern in Serbien verhört und behauptete, dass “er noch nie von einem Mord an einer Polizistin in Deutschland gehört habe.”

“Der vereinbarte Lügendetektor-Test wurde am 30.07.2009 zwischen 15.00 und 17.00 Uhr durchgeführt. Nach dem Test erklärten uns die verantwortlichen forensischen Psychologen, dass S. ihrer Meinung nach mit der Tat nichts zu tun hat. Sie seien sich jedoch sicher, dass er entgegen seinen Behauptungen über die Tat Bescheid wisse, zumindest habe er von jemandem Einzelheiten über die Tat erfahren.”

“Die serbischen forensischen Psychologen schließen P. und S. als unmittelbare Täter aus. Sind sich jedoch sicher, dass beide mehr über die Tat wissen als sie vorspiegeln. Dieses Verhalten kann durch verschiedenste Motivlagen begründet sein.”

Das NSU-Wohnmobil

In den vorliegenden Ermittlungsakten findet sich kein Wort über die massive Kennzeichen-Erfassung bei der Ringfahndung oder über etwaige (weitere) Wm. Daher schreibt der “Focus” zurecht von einem “Skandal”. Offenbar wurden die Kennzeichen wirklich nicht abgearbeitet! Erst 2010 begann man “stichprobenhaft zu untersuchen”.

“Nach internen Polizeiprotokollen, die FOCUS vorliegen, blieben die Akten unbearbeitet liegen, über Wochen, Monate, Jahre. Erst im Spätsommer 2010, knapp dreieinhalb Jahre nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter, kam in der chronisch erfolglosen Soko die Frage auf, was eigentlich die Kennzeichen-Fahndung erbracht habe. Niemand wusste eine Antwort.

Am 14. August 2010 erhielten zwei Polizistinnen den Auftrag, das noch vorhandene Material stichprobenhaft zu untersuchen. Ihr Befund stellt eine Bankrotterklärung für die Ermittler dar. Und er bietet den klassischen Stoff für parlamentarische Untersuchungsausschüsse.

Dem Prüfbericht zufolge waren die Kennzeichenlisten „unvollständig elektronisch erfasst“ und konnten „nur zum Teil“ im computergestützten Fahndungssystem CRIME abgefragt werden. Einige Datensätze seien „komplett“ verschwunden, etwa die Zulieferung der Polizeidirektion Böblingen, deren Beamte am Tag des Mordes zehn Kontrollposten besetzt hatten.

Die Halter der erfassten Fahrzeuge sind nicht festgestellt worden.” (focus)

Der sich selbst widersprechende Sicherheitsapparat

Anhand der oben zitierten Auszüge der vorliegenden Ermittlungsakten kann dieses erschreckende Urteil gefällt werden.

Der Pressesprecher des Landeskriminalamtes Ulrich Heffner nahm am 18.11.2011 in Stuttgart zur Wm Frage Stellung. Zuvor wurde bekannt, dass das Kennzeichen des NSU-Wm notiert wurde. Es sei zwar …

… bei der Fahndung nach den Mördern (…) ein verdächtiges Wohnmobil nicht erkannt worden (…). (swp)

Trotzdem könne “von einer Ermittlungspanne (…) überhaupt keine Rede sein”! Denn erst “aufgrund der neuen Erkenntnisse”, …

“… also nachdem der “Nationalsozialistische Untergrund” aufgeflogen ist, seien jene Listen erneut analysiert worden, auf denen am Tattag – dem 25. April 2007 – die Kennzeichen von Fahrzeugen im Raum Heilbronn notiert worden seien. Bei dem Abgleich stießen die Ermittler auf ein Wohnmobil mit ostdeutschem Kennzeichen, das von dem mutmaßlichen Terrorhelfer Holger G. gemietet worden war. G.”(swp)

Die Polizei hätte zuvor “keine Hinweise auf ein Wohnmobil” gehabt!

“Doch die Polizei wusste zu jenem Zeitpunkt überhaupt nicht, nach wem sie eigentlich suchen sollte. “Wir hatten keine Hinweise auf ein Wohnmobil”, erklärte der LKA-Sprecher, “wir hatten auch überhaupt keine Hinweise auf die Täter.” (ebd)

Die Fahrzeuge wären bei der Ringfahndung auch nicht angehalten worden, es wurden lediglich die Kennzeichen notiert, höchstens noch Typ und Anzahl der Insassen “wenn es die Zeit erlaubte”.

“Bei der Ringalarmfahndung, einer polizeilichen Standardmaßnahme bei der Jagd nach Verbrechern, seien die Autonummern an mehreren Kontrollstellen festgehalten worden. Die Fahrzeuge seien jedoch nicht angehalten worden. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens mussten sich die Beamten zumeist mit dem Erfassen der Kennzeichen begnügen, wenn es die Zeit erlaubte, wurden auch Typ und Anzahl der Insassen aufgeschrieben.”

Dagegen schreibt der “Lichtstadt-Blog” von einem Gespräch zwischen Polizisten und den Wm-Fahrer und beruft sich auf Einsicht in Ermittlungsunterlagen, offenbar von der Bundesanwaltschaft (lichtstadt). Der Fahrer hätte auf die Frage, wohin er wollte, geantwortet, dass sie nach “Heilbronn-Stadtmitte” fahren würden!

“Dort sagen sie auf die Frage, wohin sie wollen, dass sie nach Heilbronn-Stadtmitte fahren würden, was sie anschließend auch tun, denn die beiden Mörder erregen offensichtlich keinen Verdacht und dürfen weiterfahren; lediglich das Kennzeichen des Wohnmobils wird registriert.” (lichtstadt)

Der Wohnmobil-Verleiher Alexander Horn

Wenn Ermittler das Kennzeichen des Wm überprüft hätten, wäre man wohl über Holger Ge. auf Herrn Böhnhardt gestoßen. Böhnhärdt hätte Ge. Personalausweis und Pass bei der Ausleihe benützt.

“Wie wichtig dies gewesen wäre, verdeutlichen die Aufzeichnungen der beiden Streifenpolizisten aus Großbottwar am Alarmpunkt LB 3. An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87. Eine simple Abfrage der Halterdaten hätte die Fahnder zu einem Chemnitzer Caravan-Verleih geführt und wenig später zum Mieter des Fahrzeugs: Uwe Böhnhardt.” (focus)

Jedoch hätte eine Mitarbeiterin Horns erst nicht Böhnhardt identifiziert sondern Gerlach. BKA-Chef Jörg Ziercke schildert die “Entwicklung” ihrer Aussage:

“Sie hatten von Gerlach als Anmieter gesprochen -: Es war im ersten „Angriff“ – in Anführungsstrichen; Ermittlungsangriff – so, dass eine Zeugin gesagt hat: Ja, ich erkenne ihn wieder. – Beim zweiten Mal hat sie gesagt: Ich bin nicht ganz sicher. – Beim dritten Mal hat der Sohn dann gesagt: Nein, das ist er nicht; das ist ein anderer, nämlich einer von den beiden, die jetzt ums Leben gekommen sind. – Dann hat sie sich mit einem Mal mit ihrem Sohn darauf verständigt: Ja, das ist ja der, der da jetzt ums Leben gekommen ist.” (zgtonline)

Während des NSU-Prozesses wurde jedoch lediglich der Verleiher und nicht die Zeugin befragt. Als Geschäftsführer hätte er …

“… in den Jahren 2000 bis 2007 insgesamt 14mal Fahrzeuge für die mutmaßlichen Täter (…) [vermietet]. (…) auf die Namen der Mitangeklagten André Eminger und Holger Gerlach.” (jw)

Alexander H. sagte aus, dass er sich …

“… nichts dabei gedacht [hätte], daß der angebliche Herr Gerlach seinen Papieren zufolge in Hannover wohnte, aber insgesamt elfmal nach Chemnitz kam, um Wohnmobile anzumieten.” (ebd)

Der Opferanwalt Yavuz Narin wollte wissen, …

“… wo er am Tag des Mordanschlags auf die Polizeibeamten Michèle Kiesewetter und Martin A. am 25. April 2007 in Heilbronn gewesen sei. Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen. (jw)

Was für ein Zufall! Sein Wm wird von Chemnitz nach Heilbronn gefahren und am gleichen Tag wie der Mord verschlägt es ihn in die Ecke! Aber es wird noch seltsamer.

Das AH im Nummernschild seiner Firmenfahrzeuge kommt nicht von Adolf Hitler, es wären seine eigenen Initialen. Die Ziffernfolge 28 im Nummernschild stünde nicht für “Blood & Honour”, das habe er nicht gewusst.

“… das AH im Nummernschild seiner Firmenfahrzeuge, eine Buchstabenkombination, die in der rechten Szene als Bekenntnis zu Adolf Hitler gilt, konnte der Zeuge mit Verweis auf seine eigenen Initialen A. H. erklären. Die Kennzeichen-Kombination“C-AH-28″ indes warf weitere Fragen auf. Die “28″ sage ihm nichts, beteuerte der Zeuge auf Nachbohren eines Nebenklageanwalts, der Alexander H. zuvor nach seiner eigenen politischen Einstellung befragt hatte.(..) Seit dem Verbot der rechtsextremen Szenevereinigung “Blood & Honour”, kurz B&H, der viele Personen des NSU-Helfernetzes entstammten, gilt die Ziffernfolge “28″ stellvertretend für den zweiten und achten Buchstaben des Alphabets, also “BH”, als Bekenntnis zu dieser Vereinigung. Das indes will Alexander H. nicht gewusst haben. “(freie-presse)

Es wird immer verrückter

Diese unglaublichen Darstellungen werden sogar von der Bundesanwaltschaft an die Spitze getrieben. Böhnhardt und Mundlos wären erst vom Tatort per Wm geflüchtet, aber dann wären sie wieder nach Heilbronn zurückgekehrt! Dort parkten sie ihr Wm in der Nähe der Theresienwiese, am Bahnhof und stiegen in einen Zug. Dann hätte Böhnhart den Verleiher angerufen, dass wegen eines Krankheitsfalles er selbst sein Fahrzeug abholen solle.

“Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet.” (lichtstadt)

Fazit

Das Erscheckende, dass diese Darstellung seitens der Bundesanwaltschaft ernsthaft propagiert wird. Die Demokratie zeigt sich wehrlos. Parteiübergreifend glauben Politiker naiv den Ausführungen der Bundesanwaltschaft und reden von “Pannen”. Das Korrektiv der Wähler fällt aus, da die Mehrzahl der Wähler dem Skandal gleichgültig gegenüberstehen (“Hauptsache es geht mir gut”, “Brot und Spiele”) aber auch, weil viele kritische Menschen seitens der Medien nicht informiert werden. Was mit kritischen Journalisten passiert, kann dies bei Thomas Moser und seinem Rauswurf bei “Kontext” beobachten werden.

Quelle: FRIEDENSBLICK

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ein Kommentar

  1. […] die ermordete Kollegin vorher gewesen war. Die Nebenklagevertretung hat dann herausgefunden, dass Kiesewetter die letzten zwei Jahre immer bei Fascho-Demos eingesetzt war. Und nebenbei erwähnt: Kiesewetters […]

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