Einladung| Keupstraße und Rassismus: Anschlag – Folgen – Konsequenzen


Veranstaltung der „Initiative Keupstraße ist überall“

19.März 2014, 19 Uhr, im Großen Forum 
Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln
(Melchiorstr.3, U-Bahnh. Ebertplatz)

1. Video „ich kenne meine Feinde“

 

2. Erfahrung der unmittelbar Betroffenen

 

Kutlu Yurtseven (Microphone Mafia – dostluk cinemasi), Köln

 

3. „Re-Traumatisierung“

 

Was bedeutet Traumatisierung durch das Nagelbomben-Attentat? Welche Rolle spielten die einseitigen Ermittlungen, die schlechte Beratungs- und Unterstützungsstruktur, die fehlende Solidarität der Umgebung für die Re-Traumatisierung der Betroffenen in den letzten 10 Jahren? Welche Unterstützung ist notwendig, wenn die Nebenkläger_innen z.B. der Re-Traumatisierung im Prozess ausgesetzt werden?

 

N.N.

 

4. „Ablauf und (auch öffentliche) Wahrnehmung des Prozesses“

 

Vorstellung des Prozessverlaufs und insbes. Der Aufklärungsverweigerung der Generalbundesanwaltschaft; warum der Anschlag in der Keupstraße in dem Prozess eine wichtige Rolle spielt und nicht eine neben den 10 Morden zu vernachlässigende Nebentat ist.

 

Rw. Dr. Björn Elberling, Kiel

 

5. „die Rolle von Rassismus in der Gesellschaft“

 

Welche Haltung der Kölner Gesellschaft bestand und entwickelte sich vor, während und nach dem Anschlag, bzw. welche Rolle spielte auch die fehlende Solidarität der Umgebung für die Re-Traumatisierung?

 

Dr. Kemal Bozay, Köln

 

Anschließend Diskussion über Konsequenzen auch für – eigenes –

 

gesellschaftliches Handeln.

 

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