Neue Ungereimtheiten in Sachen Kiesewetter


Zusammengestellt von Lutz Bucklitsch

 

„Nach Recherchen der „Thüringer Allgemeinen“ und der „Stuttgarter Nachrichten“ rückten 2006 ein Dutzend Bereitschaftspolizisten nach Oberweißbacher zur Thüringer Wald Kirmes. Angeführt wurden die Ordnungshüter von einer Oberweißbacherin: Michèle Kiesewetter. Die 2007 in Heilbronn ermordete Polizeimeisterin hatte offenbar die Kollegen ihrer Einheit zur Party in ihr Heimatstädtchen geladen.

Jeden Oktober lassen es die Oberweißbacher so richtig krachen. Vom zweiten Samstag an feiern die Menschen im Thüringer Wald Kirmes. So legendär, dass sogar Gäste aus Baden-Württemberg anreisen. Nach Recherchen der „Thüringer Allgemeinen“ und der Stutgarter Zeitung rückten 2006 ein Dutzend Bereitschaftspolizisten der Böblinger Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) 523 in die 1800-Einwohner-Stadt. Angeführt wurden die Ordnungshüter von einer Oberweißbacherin: Michèle Kiesewetter.

Die 2007 in Heilbronn ermordete Polizeimeisterin hatte offenbar die Kollegen ihrer Einheit zur Party in ihr Heimatstädtchen geladen. Das geht aus Vernehmungsunterlagen hervor, die bei Befragungen von Schutzleuten der BFE 523 entstanden. Im Juni 2011 schilderte eine Kollegin Kiesewetters bei einer Befragung des Landeskriminalamtes (LKA) den Besuch in Thüringen.“ (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

Ob bei diesen Vernehmungen zufällig weitere brisante Details ermittelt wurden, bleibt derzeit ungeklärt.

Wenn das LKA BW in Erfahrung bringen konnte, dass es da eine dubiose Verbindung nach Oberweissbach gab, dann liegt die Vermutung nahe, dass das LKA BW im Juni 2011 und in den Wochen danach mit eigenen Beamten in Oberweißbach ermittelt hat. Und hier sind wir dann wieder bei Kiesewetters Stiefvater, einem Kriminalbeamten aus dem Bereich Staatsschutz, seiner langjährigen Freundin Anja W. und deren neuen Freund angelangt. Der naheliegende Weg zu Böhnhardt/Mundlos/Zschäpe ist dann nicht mehr weit, weil in dem Ort Oberweissbach die Menschen sich alle untereinander kennen. Auch hier verkehrten die Gesuchten.

Der Verdacht liegt nahe, dass im Zuge dieser Befragung und Ermittlung Anhaltspunkte über die Existenz von Böhnhardt/Mundlos/Zschäpe in Zwickau gewonnen wurden. Gut möglich, dass man schon im Sommer 2011 auf die mittelbaren Berührungspunkte zwischen Kiesewetter und dem Trio gekommen ist.

Und ein weiterer „Zufall“: Die beiden Polizisten (ein Mann, eine Frau), bei denen sich Zschäpe in Chemnitz gestellt hatte, kannten sich schon durch frühere Zusammenarbeit: Merkwürdig nur, dass die Polizistin eine Polizeibeamtin aus BW und ihre Dienststelle in Stuttgart ist/war!

Gibt es diese vielen Zufälle? Was muss noch passieren, um einen PUA in Baden-Württemberg einzusetzen? Hat die Familie von Martin Arnold und Michèle Kiesewetter  kein Recht die Hintergründe dieser Tat zu erfahren Herr Innenminister Gall?

 

Quelle. FAZ, Thüringer Allgemeine, Stuttgarter Nachrichten, Politikforen, LKA BW

 

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