Berliner Geschichtswerkstatt veröffentlicht Zeitzeugen-App


Zwischen 1938 und 1945 musste eine halbe Million Menschen in Berlin Zwangsarbeit leisten. Die Berliner Geschichtswerkstatt hat die Erinnerungen von ehemaligen NS-Zwangsarbeiterinnen und -Zwangsarbeitern in einer App für Android und iOS aufbereitet. Diese könnt Ihr nun kostenlos herunterladen. Mithilfe der App sind multimediale Spaziergänge zu Originalschauplätzen in Berlin auf Deutsch und Englisch möglich.

Grafik: Berliner GeschichtswerkstattDie App ermöglicht eine multimediale Spurensuche. Mit Interviewausschnitten, Fotos und Karten könnt Ihr zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Berliner S-Bahn den Alltagswegen der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter durch die Stadt folgen.

36 Zeitzeugen erinnern sich an Orte, die in Reiseführern nicht verzeichnet sind und auch an bekannten Orten machen sie Spuren einer lange vergessenen Geschichte sichtbar. Zum Beispiel am Brandenburger Tor. Auf einem Fabrikgelände im Wedding. Am Flughafen Tempelhof. Oder auf einem Friedhof in Neukölln:

Download

Die App steht bereits seit letztem Jahr für iOS zur Verfügung (zum AppStore). Im April erschien nun auch eine Version für Android (ab Version 4.0, zu Google Play).

Dieses Pilotprojekt des mobilen Lernens ist ein Beitrag der Berliner Geschichtswerkstatt zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ (2013) und wurde auch gefördert durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

 

Quelle: www.berliner-geschichtswerkstatt.de 

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