„Staatsgeheimnis wichtiger als NSU-Aufklärung“ – Klaus-Dieter Fritsche -Geheimdienstkoordinator-


Fragen an Stefan Aust, dem Herausgeber der Welt am Sonntag

3. Kann Aufklärung jetzt noch gelingen?

Man kann das leider jetzt nicht mehr vollständig rekonstruieren, weil man eben die Treff-Akten der V-Leute einsehen können müsste, um zu sehen, wie sehr der Verfassungsschutz involviert war. Aber dass die NSU-Mordserie ein Politikum ersten Ranges ist, belegt schon eine Aussage des langjährigen Vizepräsidenten des Verfassungsschutzes, Klaus-Dieter Fritsche, im Untersuchungsausschusses des Bundes: „Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.“ Er sagt damit also, dass es ein Staatsgeheimnis gibt. Und dabei hatte die Kanzlerin den Opfern doch bei der Trauerfeier „rückhaltlose Aufklärung“ versprochen. Das passt doch nicht zusammen!

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