Chronik antisemitischer Vorfälle 2014


  • 01.01.2014, Hooligans urinieren an Denkmal für die ermordeten Juden

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    israelnationalnews

    In der Neujahrsnacht hat eine Gruppe von Hooligans an das Denkmal für die ermordeten Juden uriniert.

     

  • 04.01.2014, Stolpersteine bei Bauarbeiten verschwunden

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Register Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Rahmen von Bauarbeiten wurden vor der Marchlewskistraße 100 drei Stolpersteine zum Gedenken an Erich und Rosa Dickhoff sowie Hanne Casper. Das Ehepaar Rosa und Erich Dickhoff wurde am 02. März 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Hanne Casperwurde am 27. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet. Trotz Zusicherung der Baufirma wurden die Stolpersteine nach Beendigung der Bauarbeiten nicht wieder eingesetzt. Der Verbleib ist unklar.

     

  • 19.01.2014, Israelbezogener Antisemitismus in einer Stellungnahme vonseiten der „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Karawane München

    Am 19.01.2014 verlas die „Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen“ die Stellungnahme „In Solidarität mit den protestierenden Flüchtlingen im 1948 besetzten Palästina“ am Oranienburger Platz in Berlin. Sie wurde zudem als Video online gestellt und ist unter http;//thecaravan.org/node/4007 zu finden. Es ist ein eindeutiges Beispiel für israelbezogenen Antisemitismus aus purer antirassistischer Motivation. Die „Karawane München“ distanziert sich stark von der Erklärung.

     

  • 19.01.2014, Anschlag auf die Gedenktafeln mit den Namen der jüdischen Pankower Opfer des Naziregimes

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    jfda

    Erst seit einigen Tagen hängen sechs Tafeln mit allen Namen der jüdischen Bürger/innen Pankows, die in der Zeit des Naziregimes dem antisemitischen Morden zum Opfer fielen, am Zaun des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses am S- und U-Bahnhof Pankow-Garbatýplatz.
    Diese Tafeln wurden durch das Engagement und die Spenden vieler Pankower Einzelpersonen, Verbände, Initiativen und der Partei DIE LINKE ermöglicht. Sie sollen zukünftig in den Zeiträumen rund um die Jahrestage der Pogromnacht am 9. November 1938 und der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar an die Nazi-Verbrechen erinnern und vor dem heutigen Antisemitismus und Rassismus warnen.
    Wie nötig das ist, hat sich erst jüngst auf drastische Weise gezeigt: Am 19. Januar haben Unbekannte einen feigen Anschlag auf die Tafeln verübt und diese teilweise abgerissen und beschädigt. Anzeige wurde bereits erstattet.

     

  • 22.01.2014, Scheiben des Rathauses mit Stolpersteinen eingeworfen

    Hessen

    (Seeheim)

    Quelle:
    Echo Online

    Zum wiederholten Mal werden am Rathaus von Seeheim (Hessen) Scheiben mit zuvor gestohlenen Stolpersteinen eingeworfen. Die Steine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, waren im November kurz nach ihrer Verlegung in Weiterstadt entwendet worden.

     

  • 25.01.2014, Veranstaltung zum Thema Shoah von Neonazis gestört

    Baden-Württemberg

    (Villingen-Schwenningen)

    Quelle:
    Konkret Magazin

    Eine Gruppe von fünf Neonazis stört in Villingen-Schwenningen eine Veranstaltung der Volkshochschule zur Shoah. Die Nazis zeigen Reichsfriegsflaggen und antisemitische Transparente und provozieren so eine Auseinandersetzung mit anwesenden Antifaschisten.

     

  • 27.01.2014, Poster mit antisemitischer Aufschrift entdeckt

    Mecklenburg-Vorpommern

    (Grevesmühlen)

    Quelle:
    SVZ

    Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wurden in Grevesmühlen mehrere Poster mit der Aufschrift „Internationaler Tag der 6 Millionen-Lüge“ in der Stadt von Unbekannten aufgehangen.

     

  • 27.01.2014, Betrunkener beschimpft Reisende und zeigt den Hitlergruß

    Sachsen-Anhalt

    (Halle (Saale))

    Quelle:
    jfda

    Am 27.01.2014 gegen 16:15 Uhr forderten Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit Beamte der Bundespolizei zur Unterstützung im Hauptbahnhofes Halle an. Reisende hatten die Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit auf einen Mann aufmerksam gemacht, der in der Haupthalle des Bahnhofes wahllos Reisende als “Judenschweine” beschimpfte und dabei den rechten ausgestreckten Arm zum “Hitlergruß” hob. Durch einen Abgleich mit dem polizeilichen Fahndungssystem konnte die Identität des 56-Jährigen festgestellt werden. Zudem wurde bei ihm ein Atemalkoholwert von 2,22 Promille festgestellt. Der Mann erhält nun eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gem. § 86a StGB.

     

  • 04.02.2014, Nazi-Geschmiere an der Wand

    Baden-Württemberg

    (Tübingen)

    Quelle:
    Schwäbisches Tagblatt

    Hakenkreuze, SS-Runen und dazu antisemitische Parolen haben unbekannte Täter mit Filzstift in einer Fußgängerunterführung am Tübinger Nordring an die Wände gemalt. […]

     

  • 09.02.2014, Nazis provozieren an der Synagoge

    Sachsen

    (Dresden)

    Quelle:
    Radio Dresden

    Am Sonntagabend provozierten Nazis an der Dresdner Synagoge einen Polizeieinsatz. Auf einem sogenannten Stadtspaziergang durch die Innenstadt pöbelten sie an der Synagoge Wachpersonal an. Die Bereitschaftspolizei rückte mit 12 Beamten an und stellte die Personalien der Neonazis fest.

     

  • 12.02.2014, Neonazis besprühen Jugendzentrum „Freiraum“

    Bayern

    (Dachau)

    Quelle:
    Aida Archiv

    In der Nacht vom Dienstag, 11. Februar, zum Mittwoch haben Neonazis das Jugendzentrum „Freiraum“ in Dachau großflächig mit antisemitischen, neonazistischen und drohenden Parolen bzw. Symbolen. Neben knapp einem Dutzend Hakenkreuzen, „NS“, „SS“- und „White Power“-Sprühereien, finden sich auch die Schriftzüge „NSU“, „Judenschweine“ (sowie ein Davidstern), „Anti-Antifa“ und die Drohung „Wir kriegen euch alle“.

     

  • 14.02.2014, Beschmierte Stolpersteine

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Register Berlin

    In der Straße der Pariser Kommune Ecke Hildegard Jadamowitzstraße wurden Stolpersteine beschmiert.

     

  • 17.02.2014, Gedenkstatue geschändet

    Baden-Württemberg

    (Freiburg)

    Quelle:
    AIF

    In Freiburg wurde erneut eine Gedenkstatue für die Juden auf der Wiwili Brücke geschändet.

     

  • 21.02.2014, Antisemitische Karrikatur in Süddeutsche Zeitung

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Konkret Magazin

    Die „Süddeutsche Zeitung“ veröffentlicht eine Zeichnung von Burkhard Mohr, die die Übernahme der Smartphone-Anwendung „WhatsApp“ durch Facebook beziehungsweise wohl dessen Gründer Mark Zuckerberg karikieren soll. Zu sehen ist eine Krake („Facebook“) mit übergroßer Hakennase und hängender wulstiger Unterlippe, die das Internet mit ihren Tentakeln umspannt. Nach scharfer Kritik, unter anderem des Simon-Wiesentahl-Zentrums, ändert Mohr die Zeichnung ab und ersetzt das gesamte Gesicht durch ein leeres Fenster.

     

  • 22.02.2014, Brutaler antisemitischer Übergriff

    Brandenburg

    (Rangsdorf)

    Quelle:
    Opferperspektive Brandenburg

    Eine Person wird aus antisemitischen Motiven Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Die Polizei ermittelt einen Tatverdächtigen.

     

  • 23.02.2014, Als „Juden“ beschimpft

    Sachsen

    (Dresden)

    Quelle:
    Leipziger Volkszeitung

    Was zunächst nach einer ruhigen Begegnung zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC St. Pauli aussah, nahm am späten Sonntagnachmittag eine andere Wendung. […] Bereits rund um das Spiel wurden Gästefans von einzelnen Dynamo-Gruppierungen als “Juden” beschimpft, auch vereinzelte Hitlergrüße waren zu sehen.[…]

     

  • 24.02.2014, Shoah-Denkmal auf Willi-Pohlmann-Platz beschädigt

    Nordrhein-Westfalen

    (Herne)

    Quelle:
    Der Westen

    Das Shoah-Denkmal auf dem Willi-Pohlmann-Platz in Herne ist beschädigt worden: Auf die Rampe ist eine Buchstaben-Zeichen-Folge gekritzelt, Rampe, Steinplatte und Okulare sind mit brauner und weißer Farbe beschmiert. Und auch zwei Okulare sind zerstört. Der Staatsschutz ermittelt.

     

  • 08.03.2014, Antisemitische Schmierereien an ehemaliger Gaststätte gefunden

    Nordrhein-Westfalen

    (Kempen)

    Quelle:
    Facebook

    In Kempen wurden an einer ehemaligen Gaststätte antisemitische Schmierereien geschrieben. Neben einem Hakenkreuz wurde an die Wand „Auschwitz“ geschrieben.

     

  • 10.03.2014, Herner Shoah-Denkmal erneut beschädigt

    Nordrhein-Westfalen

    (Herne)

    Quelle:
    Der Westen

    Das Herner Shoah-Denkmal ist am Wochenende erneut beschädigt worden: Unbekannte beschmierten die Steinplatte und die Rampe des Denkmals mit einer dicken schwarzen Farbe. Es handelt sich um den dritten Anschlag innerhalb von vier Wochen.

     

  • 11.03.2014, Erneute Sachbeschädigung am Shoah-Mahnmal – Glasbehälter sichergestellt

    Nordrhein-Westfalen

    (Herne)

    Quelle:
    jfda

    Der Willi-Pohlmann-Platz in Herne! Vor dem dort stehenden Shoah-Denkmal entdeckten Herner Polizeibeamte am heutigen 11. März, gegen 00.15 Uhr, zwei Glasbehälter. Den darin befindlichen gelben bzw. schwarzen Harzlack hatten noch unbekannte Täter zuvor gegen das Mahnmal geschüttet.
    Im Rahmen der intensiven Ermittlungsarbeit werden die Glasbehälter zurzeit auf mögliche Spuren untersucht.

     

  • 15.03.2014, Antisemitischer Angriff auf 27-jährigen Mann in Neukölln

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut

    Ein 27-jähriger Mann wird gegen 2.20 Uhr in der Hermannstraße Ecke Boddinstraße von zwei Männern angegriffen und durch Faustschläge und Fußtritte verletzt. Der 27-Jährige hatte mit mehreren Zeugen von der anderen Straßenseite beobachtet wie eine Gruppe von Personen vor einem Lokal antisemitische Parolen gerufen und einige den sogenannten „deutschen Gruß“ gezeigt haben. Die Polizei nimmt einen der Täter fest.

     

  • 16.03.2014, Angriff auf das Gedenken

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    jfda

    Am 9. März schickte Petra Fritsche die Einladung zur Stolpersteinverlegung am 19. März. Anliegendes Pamphlet fand sie  – zusammen mit vielen abgerissenen Einladungen – in meinem Briefkasten. Die Polizei ermittelt.
    Die Überschrift “Heute geklebt – morgen schon wieder abgerissen” ist offensichtlich eine Anspielung auf ihren Artikel “Gestern verlegt – heute geschändet” (Erschienen in der Stadtteilzeitung am 31.3.2013).

     

  • 21.03.2014, Unbekannte stehlen Stolpersteine

    Brandenburg

    (Beeskow)

    Quelle:
    Jungle World

    Unbekannte stahlen in der Nacht zum 21. März einen Bericht des RBB zufolge „Stolpersteine“ in der Stadt Beeskow (Brandenburg). Die Messingplatten sollten an das vom NS-Regime deportierte und ermordete Ehepaar Rosa und Ludwig Warschauer erinnern und waren erst wenige Stunden vor der Tat verlegt worden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

     

  • 26.03.2014, Antisemitischer Drohanruf bei ReachOut

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut

    Bei der Opferberatungsstelle ReachOut ist ein antisemitischer und rassistischer Anruf eingegangen. Der Anrufende äußerte unter anderem er „hasse Ausländer“ und „Juden in die Gaskammer“.

     

  • 26.03.2014, Volksverhetzende Parolen bei Offenbach-OFC-Fussballspiel

    Rheinland-Pfalz

    (Mainz)

    Quelle:
    op-online

    Offenbach-OFC-Fans fallen noch dem Spiel in Mainz negativ auf: Ein Teil von etwa 50 Offenbacher Fans skandieren auf der Rückfahrt volksverhetzende Parolen, anschließend greifen einige von ihnen Polizisten an.

     

  • 28.03.2014, H&M muss T-Shirt mit antisemitischen Aufdruck aus Sortiment entfernen

    Hamburg

    (Hamburg)

    Quelle:
    Konkret Magazin

    Die Bekleidungskette H&M nimmt ein T-Sirt, das als Aufdruck einen Totenkopf in der Mitte eines Davidsterns zeigt, nach heftiger Kritik aus dem Sortiment. Der Konzern bedauert den Vorfall und gibt an, es sei nicht beabsichtigt gewesen, „eine derartige Reaktion zu erregen“.

     

  • 01.04.2014, 63-jährige Frau antisemitischen Beleidigungen ausgesetzt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut

    Eine 63-jährige Frau wird an der Kreuzung Leipziger Ecke Friedrichstraße von einem 50-jährigen Mann rassistisch und antisemitisch beleidigt. Ein 23-jähriger Mann, der helfend eingreift, wird von dem 50-Jährigen, der auch „volksverhetzende“ Äußerungen macht und den rechten Arm hebt, ins Gesicht geschlagen.

     

  • 08.04.2014, Rassistische und antisemitische Gesänge bei Fussballspiel

    Brandenburg

    (Velten)

    Quelle:
    MOZ

    Die Fussballbegegnung zwischen den Landesligisten Ludwigsfelder FC und SC Oberhavel Velten muss wegen rassistischer und antisemitischer Gesänge und Slogans gegen Veltener Fans und Spieler zweimal unterbrochen werden. Konkret beleidigen die Besucher den schwarzen Spieler Iheb Ben-Abdallah unter anderem mit Affenrufen und skandieren „Wir bauen eine U-Bahn von Auschwitz nach Velten“.

     

  • 08.04.2014, Antisemitische Fotos und Zeichnungen an ehemaliger Apotheke installiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Konkret Magazin

    Im Schaufenster einer ehemaligen Apotheke in Berlin Kreuzberg werden antisemitische Fotos und Zeichnungen installiert. Unter einer Karte mit dem Titel „Die Okkupation Palästinas“ ist ein Bild des 2002 verstorbenen FDP-Politikers Jürgen Möllemanns angebracht, der für seine antiisraelische Politik bekannt war, außerdem wird eine antisemitischer Fotomontage mit der israelischen Flagge gezeigt. Neben der Installation gibt ein Schild Auskunft über eine deutsche Pächterin, die sich bei ihrer Kundschaft bedankt.

     

  • 17.04.2014, Jüdische Gedenktafel beschmiert

    Hessen

    (Hüttenberg)

    Quelle:
    Gießener Allgemeine

    Unbekannte Täter haben die jüdische Gedenktafel auf dem Alten Friedhof in Hochelheim beschmiert. Die Täter hatten mit schwarzen Filzstift ein Hakenkreuz sowie eine Figur, die offensichtlich Adolf Hitler darstellen soll. aufgebracht.

     

  • 25.04.2014, Beschädigung von fünf Stolpersteinen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Konkret Magazin

    Unbekannte beschädigen fünf Stolpersteine in Berlin-Mitte, die zum Gedenken an ermordete jüdische Familien in das Pflaster eingelassen sind.

     

  • 28.04.2014, Antisemitischer Übergriff auf Israeli

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Morgenpost

    Am 25. April haben mehrere junge Männer einen Israeli in der Graevestraße/Kreuzberg umringt und geschlagen. Hierbei ist von einem antisemitischen Übergriff auszugehen.

     

  • 03.05.2014, Schmierereien am Israelzentrum

    Sachsen

    (Reichenbach)

    Quelle:
    Freie Presse

    In der Nacht zum 1. Mai wurden an das Verwaltungsgebäude der Landesgartenschau rechtsextreme Parolen und Symbole geschmiert. Neben „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Kriegstreiber Israel“ wurden auch Sprüche wie „Jude raus“ und Symbole wie ein durchgestrichener Judenstern und das dreizackige Hakenkreuz des Netzwerkes „Blood and Honour“ benutzt. In dem Gebäude befinden sich neben der Vogtland Philharmonie das Zentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur.

     

  • 09.05.2014, Vandalismus auf dem jüdischen Friedhof

    Nordrhein-Westfalen

    (Lüdinghausen)

    Quelle:
    Westfälische Nachrichten

    Heimgesucht dagegen wurde er schon Ende Februar offensichtlich von unbekannten Vandalen, die dort zwei Grabsteine mit massiver Gewalt umschmissen. (…) Dass die Schändung kein Dummjungenstreich ist, sondern gezielt geschah, davon ist Polak überzeugt: „Es gibt leider immer noch so unverbesserliche Zeitgenossen.“ […]

     

  • 11.05.2014, Antisemitische Hetze auf Demonstration

    Nordrhein-Westfalen

    (Dortmund)

    Quelle:
    ruhrbarone

    250 Dortmunder protestierten nach Angaben der Polizei gestern Abend gegen eine Kundgebung der Nazi-Partei Die Rechte mit 45 Teilnehmern in der Dortmunder Nordstadt. Die brachen ihre Veranstaltung deutlich früher ab: Statt wie geplant bis 22.00 Uhr war um 19.24 Ende. Verschiedene Redner hetzten gegen Zuwanderer und Juden: “Das ist Deutschland – das ist unser Land – nicht das Land der Juden” war einer der Sätze mit denen die Nazis für Stimmen bei der Kommunalwahl am 25. Mai warben. Es ist den lauten Gegenprotesten der Demonstranten zu verdanken, dass von den Reden nicht viele Menschen behelligt wurden: Die Nazis kamen gegen den Lärm der Trillerpfeifen und Tröten kaum an, die Polizei tat ein übriges um die Veranstaltung nicht zu einem Erfolg werden zu lassen und sorgte dafür, dass die Rechtsradikalen zu jedem Zeitpunkt in der Defensive waren.

     

  • 14.05.2014, Politisch motivierte Farbschmierereien unter anderem an jüdischen Gedenkstein

    Nordrhein-Westfalen

    (Hilchenbach)

    Quelle:
    Presseportal

    Am Mittwochmittag entdeckte ein aufmerksamer Zeuge im Bereich der Hilchenbacher Innenstadt politisch motivierte Sachbeschädigungen durch Schmierereien auf einem Gedenkstein und auf mehreren Wahlplakaten. Die diesbezüglich alarmierte Polizei stellte auf insgesamt drei Wahlplakaten mit schwarzer Farbe aufgebrachte Hakenkreuze fest. Darüber stellten die Beamten fest, dass der in unmittelbarer Nähe aufgestellte jüdische Gedenkstein neben der evangelischen Kirche sowie einige in der Innenstadt verlegte Stolpersteine zum Gedenken an jüdische Opfer ebenfalls mit schwarzer Farbe besprüht worden waren. Der Polizeiliche Staatsschutz aus Hagen ermittelt nun gegen die noch unbekannten Täter.

     

  • 15.05.2014, Zwei jüdische Schüler seit Jahren gemobbt

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine

    Zwei jüdische Schüler aus der Nähe von München, Zwillinge, die ein Wirtschaftsgymnasium besuchen, werden über Jahre von einem Mitschüler verhöhnt und beleidigt. »Da wurde auf dem Schulhof ›Saujude‹ oder ›Juden ins Gas‹ gerufen«, berichtet der Vater (Name der Redaktion bekannt). Einmal soll besagter Mitschüler im Unterricht die Hand zum Hitlergruß erhoben haben. Reaktionen seitens der Lehrer oder anderer Mitschüler: keine.

     

  • 16.05.2014, Hakenkreuzschmierereien an Gelsenkirchener Synagoge

    Nordrhein-Westfalen

    (Gelsenkirchen)

    Quelle:
    Der Westen

    Polizeibeamte entdeckten am Donnerstag gegen Mitternacht ein Hakenkreuz an der Synagoge in der Gelsenkirchener Altstadt. Unbekannte haben es in die nördliche Außenmauer geprüht. Auch die anderen Wände waren beschmiert.

     

  • 19.05.2014, PKW unter anderem mit „Judenschein“ beschmiert

    Nordrhein-Westfalen

    (Köln)

    Quelle:
    Kölner Stadt-Anzeiger

    Seinen mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen wie „Judenschwein“ beschmierten Pkw musste der Inhaber einer Kneipe in Mülheim am Samstagmorgen zur Polizeiwache am Clevischen Ring zur Spurensicherung bringen. Unbekannte hatten sich in der Nacht zuvor Zutritt zu dem Grundstück in Höhenhaus verschafft und das dort geparkte Fahrzeug besprüht.[…]

     

  • 20.05.2014, Straßenmusiker am Ostkreuz von Nazipunks bedroht

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Register Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Abend hat eine Gruppe von mehreren Punks am Ostkreuz einen Straßenmusiker bedrängt, sich lautstark über seine „Negermusik“ beschwert und versucht, ihn zu vertreiben. Als zwei Passanten sich einmischten wurden diese als „Judenschwuchtel“, „Scheißnigger“ und „Itzi“ beschimpft. Aus der Gruppe hinaus wurde dabei mehrfach auch der Hitlergruß gezeigt.

     

  • 22.05.2014, Erneut Straßenmusiker am Ostkreuz bedroht

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Register Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Gruppe Punks die bereits am 20. Mai durch rassistische, antisemitische und homophobe Äußerungen sowie das Zeigen des Hitlergrußes aufgefallen ist, hat erneut am Ostkreuz einen Straßenmusiker belästigt und ihn als „schwul“ zu beleidigen. Anschließend sangen sie ein Lied mit Holocaust verherrlichendem Inhalt.

     

  • 23.05.2014, Bürgermeister antisemitischen Beleidigungen ausgesetzt

    Nordrhein-Westfalen

    (Hilchenbach)

    Quelle:
    Siegener Zeitung

    Der stellvertretenden Bürgermeister wird in einer anonymen Postkarte als „Judenschwein“ bezeichnet. Dies geschah, nachdem er sich in der Öffentlichkeit gegen die Schmierereien auf Stolpersteinen und Wahlplakaten ausgesprochen hatte.

     

  • 24.05.2014, Rechtsextreme Schmierereien in Gedenkstätte SS-Schießplatz

    Bayern

    (Dachau)

    Quelle:
    merkur-online.de

    In der Nacht auf Freitag haben unbekannte Täter in der Gedenkstätte SS-Schießplatz in der Freisinger Straße mit Fichtenzapfen ein Hakenkreuz, SS-Ruhnen und A.H. ausgelegt.

     

  • 28.05.2014, Antisemitische Schmierereien am Ortseingangsschild

    Sachsen

    (Großröhrsdorf)

    Quelle:
    jfda

    In Großröhrsdorf wurde in der Nacht zu Mittwoch von Unbekannten ein Ortseingangsschild mit roter und schwarzer Farbe beschädigt. An der Stadtgrenze zu Großröhrsdorf von Radeberg kommend wurde ein antisemitischer Schriftzug sowie Judensterne und ein Hakenkreuz auf die Ortstafel gesprüht.

     

  • 03.06.2014, Jüdischer Friedhof beschädigt

    Brandenburg

    (Wittenberge)

    Quelle:
    jfda

    Unbekannte Täter wafren im Zeitraum vom 28.05. bis zum 02.06.2014 auf dem jüdischen Friedhof in der Perleberger Straße zwei Grabsteine um. Es entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

     

  • 09.06.2014, Offen antisemitische Veranstaltungen

    Rheinland-Pfalz

    (Koblenz)

    Quelle:
    Antifa Koblenz

    Seit einigen Wochen versammelt sich in Koblenz eine neue Gruppe der sogenannten Montagsdemo namens „Friedensparty“. Seit dem Montag (09.06.2014) hat diese Gruppe ein offen antisemitisches Auftreten: Einer der Organisatoren rief dazu auf, die antisemitische Hetzschrift „Die Protokolle der Weisen von Zion“ zu lesen. Hierbei handelte es sich um den Anmelder der Veranstaltung. Dieser ist bisher in der Öffentlichkeit nicht durch politische Statements aufgetreten, sondern als angesehener Inhaber einer Koblenzer Security-Firma sowie als Kampfsporttrainer und Gründer eines eigenen Kampfsport-Verbandnes. Protest war nicht zu hören, als die Anwesenden dazu aufgefordert wurden, selber die „Protokolle“ zu lesen, im Gegenteil, es gab zustimmenden Rufe der Anwesenden. Dabei handelte es sich nicht um einen Ausrutscher: Der Redner kündigte bewusst an, jetzt über ein „verbotenes“ und „antisemitisches“ Buch zu reden.

     

     

  • 12.06.2014, Haus wegen Israelfahne beschmiert

    Hessen

    (Frankfurt (Ostend))

    Quelle:
    honestlyconcerned

    Wegen einer Israelfahne im Fenster wurde ein Haus mit dem Spruch „Juden russ“ und einem Hakenkreuz beschmiert.

     

  • 17.06.2014, Jüdischer Friedhof geschändet

    Brandenburg

    (Staakow)

    Quelle:
    taz

    Im südbrandenburgischen Staakow (Landkreis Dahme-Spreewald) ist am Wochenende der jüdische Friedhof geschändet worden. Nach Angaben der Cottbuser Polizeidirektion Süd von gestern zerkratzten die unbekannten Täter eine Informationstafel im Eingangsbereich und beschädigten durch Steinwürfe drei gläserne Stelen, die über die KZ-Außenstelle Jamlitz informieren. Der entstandene Sachschaden werde ungefähr auf 3.500 Euro geschätzt, hieß es. Die Kriminalpolizei ermittele in alle Richtungen.

     

  • 20.06.2014, Angriff auf 83-Jähringen bei „Bring Back Our Boys“-Kundgebung

    Hamburg

    (Hamburg)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine

    Bei einer Mahnwache für die drei entführten israelischen Jugendlichen, zu der das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hamburg und das Netzwerk Hamburg für Israel aufgerufen hatten, wurde ein über 83 Jahre alter Teilnehmer von einem Gegendemonstranten zu Boden gestoßen und derart schwer verletzt, dass der alte Mann zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Als die Tochter des Verletzten ihrem Vater habe helfen wollen, sei sie ebenfalls von dem Gegendemonstranten getreten und von einer weiteren Gegendemonstrantin aggressiv beschimpft worden, hieß es weiter. Noch vor Ort sei Strafanzeige gestellt worden.

     

  • 26.06.2014, KZ-Gedenkstätte geschändet

    Thüringen

    (Ellrich)

    Quelle:
    MDR

    Unbekannte Täter haben den Gedenkort im ehemaligen KZ-Außenlager in Ellrich-Juliushütte im Kreis Nordhausen geschändet. Wie die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Dienstag mitteilte, wurden Informationstafeln mit rechtsextremen Parolen beschmiert. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen hieß es.

     

  • 04.07.2014, Gedenksteine für NS-Opfer beschädigt

    Mecklenburg-Vorpommern

    (Wismar)

    Quelle:
    SVZ

    Unbekannte Täter haben am Freitagabend in verschiedenen Straßen von Wismar insgesamt acht Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus mit Beton übergossen. Sechs der «Stolpersteine» konnten gereinigt werden, da der Beton noch nicht abgebunden hatte, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung auf. In Wismar erinnern insgesamt 17 Stolpersteine im Pflaster an frühere Einwohner, die von den Nazis ermordet wurden.

     

  • 05.07.2014, Rechtsextremisten beschmieren Hauswand der Bildungsstätte Anne Frank

    Hessen

    (Frankfurt (Main))

    Quelle:
    Frankfurter Neue Presse

    Nächstes Jahr jährt sich Anne Franks Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen zum 70. Mal. Das Tagebuch des jüdischen Mädchens, das seine frühe Kindheit in Frankfurt verbrachte, hat die Schrecken des nationalsozialistischen Regimes unter Hitler einem Millionenpublikum verdeutlicht. Trotzdem wird das Andenken an Anne Frank in ihrer Geburtsstadt immer wieder mit Füßen getreten. Zum vorerst letzten Übergriff mutmaßlicher Neonazis kam es am vergangenen Wochenende an der Bildungsstätte Anne Frank am Dornbusch. Direktor Meron Mendel berichtet, dass der Eingang der Bildungsstätte „vermutlich in der Nacht zum Sonntag“ mit neonazistischen Parolen und Symbolen beschmiert worden sei. Mit einer Fotokamera hat die Bildungsstätte dokumentiert, dass die Täter auf eine Mauer hinter einer Sitzbank mit roter Farbe die Sprüche „Heil Hitler“ und „Der Russe ist ein Jude“ gekritzelt haben. Auch ein Hakenkreuz in einem Kreis und der szenebekannte Zahlencode „88“ sind zu sehen.  Ein weiteres Hakenkreuz hinterließen die Täter nach Angaben von Meron Mendel auf einem Mülleimer. Der Direktor sagt, dass die Bildungsstätte den Fall bei der Frankfurter Polizei angezeigt habe. „Es ist Konsens in der Frankfurter Zivilgesellschaft, jedem Ansatz von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten“, sagt Mendel – und erinnert daran, dass der Vorfall nicht der erste seiner Art war.

     

  • 05.07.2014, Angriff auf Pro-Israel-Aktivisten

    Nordrhein-Westfalen

    (Wuppertal)

    Quelle:
    ruhrbarone

    Zu einem mutmaßlich antisemitischen Übergriff kam es am Abend an der Bergischen Universität Wuppertal. Fünf Männer griffen eine Gruppe linker Aktivisten an – offensichtlich aus judenfeindlichen respektive israelfeindlichen Motiven. Die Tat könnte geplant sein. Rund zehn Leute waren auf dem Weg zum Gründungstreffen der „BAK Shalom AG NRW“, ein Zusammenschluss von Linksjugend nahen Israelfreunden. Schon auf dem Weg Richtung AStA traf die Gruppe auf eine handvoll junger Männer. Diese schlugen unvermittelt zu: Mindestens drei Personen wurden leicht verletzt. Einer der Angreifer bezeichnete sich als „rassistischen Türken“. Einer der Angegriffenen war aufgrund seiner Kippa als Jude erkennbar, ein anderer trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Fight Antisemitism“. Beide wurden angegangen. Kurze Zeit später zogen die Angreifer ab, die ganze Aktion dauerte nur wenige Minuten.

     

     

  • 07.07.2014, Rentner bei antisemitischen Übergriff verletzt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel

    Am Montagnachmittag ist ein 67-jähriger Mann im Tiergarten von zwei Männern bei einem antisemitischen Übergriff mehrfach getreten und ins Gesicht geschlagen worden. Der Mann saß gegen 14.30 Uhr gemeinsam mit einem Bekannten auf einer Bank an der Löwenbrücke im Tiergarten, als er von zwei Männern angepöbelt wurde. Es entwickelte sich ein Streit in dessen Verlauf die zwei kräftigen Männer mit südländischem Aussehen den älteren Mann mehrfach traten und ins Gesicht schlugen. Wie der 67-jährige der Polizei sagte, trug er bei dem Angriff eine Mütze mit einem Davidstern, was auch die Ursache für die Auseinandersetzung gewesen sei. Nachdem die beiden Angreifer ihr Opfer zusammengeschlagen hatten, flüchteten sie. Der 67-Jährige musste unter anderem wegen mehrere Platzwunden im Gesicht im Krankenhaus behandelt werden.

     

  • 11.07.2014, Dresdner Synagoge beschmiert

    Sachsen

    (Dresden)

    Quelle:
    LVZ online

    Ein Unbekannter hat die Dresdner Synagoge beschmiert. Er sprühte auf einer Länge von zehn Metern den Spruch „Stop killing people“ in schwarzer Farbe an die Fassade, wie die Polizei mitteilte. Hintergründe zum Motiv nannte die Beamten zunächst nicht. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen einen Mann mit dunkler Jacke, hellem T-Shirt und hellen Schuhen, der gegen 4.10 Uhr in der Nacht zum Freitag Richtung Carolabrücke verschwindet. Mehr Details zur Tat blieben unklar. Die Neue Synagoge ersetzte im Jahr 2001 die 1938 im Novemberpogrom niedergebrannte Semper-Syagoge als Heimat der jüdischen Gemeinde Dresdens.

     

  • 11.07.2014, Baumweg-Synagoge in Frankfurt/Main geschändet

    Hessen

    (Frankfurt (Main))

    Quelle:
    honestlyconcerned

    In der Nacht vom Freitag, dem 11. Juli 2014, auf den Samstag, wurde die Synagoge im Baumweg geschändet.

     

  • 11.07.2014, Anti-Israel-Versammlung richtet sich unter anderem gegen die Alte Synagoge

    Nordrhein-Westfalen

    (Essen)

    Quelle:
    Der Westen

    Eine anti-israelische Demo in Essen richtet sich u.a. gegen die Alte Synagoge. Demoteilnehmende kündigten Demos für jede Nacht an – in den folgenden Nächten blieb es aber wohl ruhig.

     

  • 12.07.2014, Gaza-Demo eskaliert

    Hessen

    (Frankfurt (Main))

    Quelle:
    Frankfurter Rundschau

    Es beteiligten sich rund 2500 Menschen. „Auf Schildern und Transparenten wurde die Schuld am Nahost-Konflikt eindeutig Israel zugewiesen, unter anderem wurde der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu mit Adolf Hitler verglichen. Neben Anhängern der Studierenden-Organisation „Die Linke – SDS“ hatten sich auch Islamisten und einige Kader der Neonazi-Gruppe „Nationale Sozialisten Rhein-Main“ unter die Teilnehmer gemischt.“ Die Polizei stellte nach einer Eskalation der Demo (u.a. Steinwürfen) einigen Demoteilnehmern einen Lautsprecherwagen der Polizei zur Verfügung, über diesen wurden Parolen wie „Kindermörder Israel“ abgesondert.

     

  • 12.07.2014, Antisemitische Rufe bei Demonstration gegen den Nahostkonflikt

    Nordrhein-Westfalen

    (Gelsenkirchen)

    Quelle:
    Youtube

    In Gelsenkirchen erklang im Rahmen einer Demonstration gegen den Nahostkonflikt in unmittelbarer Nähe von Polizisten der antisemitische Spruch „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“.

     

  • 12.07.2014, Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel

    Nordrhein-Westfalen

    (Dortmund)

    Quelle:
    ruhrbarone

    Statt der angemeldeten 100 demonstrieren zur Zeit 1500 Menschen in Dortmund gegen Israel. Unter Parolen wie “Kindermörder Israel” und Fahnen der Hamas haben sich aber nicht nur Islamisten zusammen gefunden, sondern auch mehrere Vertreter der Neonazi Partei Die Rechte, darunter Michael Brück. Die Polizei war von der Größe der Demonstration offenbar überrascht worden und zog erst im Laufe der Zeit weiter Kräfte zusammen. Die Demonstration verlief friedlich bis zum Ende friedlich und zog um den Wall an der Oper vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf Transparenten war neben der Forderung den Krieg zu beenden und “Free Palestine” auch “Stop Juden” zu lesen.” Vereinzelt trugen Demonstranten auch Schals, auf denen eine Karte von Palästina abgebildet war – einen Staat Israel konnte man dort nicht mehr ausmachen.

     

  • 13.07.2014, Eskalation bei Demo in Bremen

    Bremen

    (Bremen)

    Quelle:
    taz

    Sonntagnacht, zwischen zwölf und ein Uhr früh. „Kindermörder Israel!“ und „Allahu Akbar!“ (Gott ist groß) schallt es in Sprechchören durch das Bremer Steintor-Viertel: Etwa 150 junge Männer ziehen mit Palästina-Fahnen durch die Straße. Schon am Vorabend war hier spontan demonstriert worden wegen des Vorgehens der israelischen Armee gegen die Hamas und ihren Raketenbeschuss.Die Männer, teilweise noch Jugendliche, wirken aufgeheizt. Einer gibt per Megafon die Parolen vor: „Freiheit für Gaza!“ – „Israel – Terroristen!“ – „Zionisten sind Faschisten!“. Einer schwenkt eine Palästina-Flagge, manche posieren für die Kamera, präsentieren T-Shirts: „Boycott Israel Apartheid“. Dabei kommt es zu einer Attacke auf einen taz-Reporter. Eine weitere Person wird schwer verletzt. Mehrere Passanten werden mit „Scheiß Jude“ beschimpft.

     

    Quelle: Amadeu Antonio Stiftung

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