MM| Neue Fragezeichen um altes Attentat


 Franz Schindler (SPD) möchte dem Verdacht nachgehen.
© dpa

MÜNCHEN. Bayerns Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer möchte bestimmte Aktendeckel nicht anrühren. Insbesondere denjenigen, mit dem der Generalbundesanwalt vor 32 Jahren die Akte zum Oktoberfest-attentat von 1980 geschlossen hat. „Keine bayerische Behörde kann den Aktendeckel aus eigener Motivation wieder aufmachen“, sagte Schmidbauer am Donnerstag im Rechtsausschuss des Landtags. Dessen Vorsitzender Franz Schindler (SPD) ist anderer Meinung, wenn den bayerischen Sicherheitsbehörden neue Erkenntnisse zu dem angeblichen Einzeltäter-Attentat mit 13 Toten und 211 teils Schwerstverletzten vorlägen.

Schindler sieht Indizien dafür, dass der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags, der seine Arbeit in der letzten Legislaturperiode abgeschlossen hat, durch eine „vorsätzliche Fehlinformation“ hinters Licht geführt worden sei. Die Freien Wähler sagten, sie hätten schon im Untersuchungsausschuss massive Zweifel gehabt, ob die Sicherheitsbehörden tatsächlich erst mit dem Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (2011) Kenntnis von der Existenz des NSU gehabt

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