BILD| Der Krimi um das KZ-Tor von Dachau


Es war DAS Symbol der KZ-Gedenkstätte in Dachau: Das schwere schmiedeeiserne Lagertor mit der Inschrift „Arbeit macht frei“, durch das alle Insassen des Konzentrationslagers bei ihrer Ankunft gehen mussten. Am Wochenende haben skrupellose Diebe den historischen Eingang gestohlen. Von ihnen fehlt jede Spur! Der Verdacht fällt auf Nazis oder einen verrückten Sammler.

Fest steht bislang nur: In der Nacht schlichen sich die Diebe an, sägten das KZ-Tor mit einem Trennschleifer (Flex) ab, trugen es über einen Zaun zu ihrem Fahrzeug und verschwanden. Die Polizei ermittle in alle Richtungen, sagte ein Sprecher. Bislang ohne Ergebnis. BILD fragte jetzt bei Experten nach, welche Szenarien denkbar sind.

VergrößernDieses Tor mit der menschenverachtenden Inschrift „Arbeit macht frei“ ist von Dieben aus der KZ-Gedenkstätte in Dachau gestohlen worden
Dieses Tor mit der menschenverachtenden Inschrift „Arbeit macht frei“ ist von Dieben aus der KZ-Gedenkstätte in Dachau gestohlen worden
Foto: Reuters

Wer kommt als Dieb des KZ-Tors in Frage?

Professor Hajo Funke von der Freien Universität Berlin ist Experte für Rechtsextremismus und Antisemitismus in Deutschland. Er sagte: „Symbole und Propaganda der Nationalsozialisten, wie etwa das ‚Arbeit macht frei‘-Tor, üben eine große Anziehungskraft auf Neonazis aus.“

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