Sächsische Zeitung| Mordete der NSU in Döbeln?


Der ehemalige Verteidiger des Angeklagten hat gestern beim Aladin-Prozess ausgesagt.

Von Peggy Zill

Bernd Behnke war gestern im Dresdner Landgericht als Zeuge geladen. Der Rechtsanwalt hat den Angeklagten Ayman E. während des Aladin-Prozesses in Chemnitz verteidigt und sollte erklären, wie es zu diesem Mandat gekommen ist. Behnke hatte einen Mann verteidigt, den Ayman E. während der Untersuchungshaft kennengelernt hat. So entstand der Kontakt. Der Mithäftling hat den Angeklagten schon in Chemnitz belastet. Ihm gegenüber habe Ayman E. zugegeben, dass er beim Mord am 1. November 2011 dabei war und nachdem nachdem Jamal Al Mortada tot war, habe man die Waffe im Fluss entsorgt. Hat er das auch seinem Verteidiger erzählt? „Die Kammer wollte wissen, was ich weiß. Dafür wurde ich von meiner Schweigepflicht entbunden“, erklärte Behnke. Allerdings habe er nicht zur Aufhellung der Tat beitragen können. „Denn mir gegenüber hat der Mithäftling nie gesagt, was Ayman E. mit der Tat zu tun hat. Und Ayman selbst hat von Anfang an seine Unschuld beteuert,“ so Behnke, der gestern noch die Briefe vorlas, die Ayman E. von Mithäftlingen hat schreiben lassen. Der Kurde selbst kann weder lesen noch schreiben.

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