WAZ| Angehörige verarbeiten NSU-Mordserie in einem Buch


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Nach dem Mord an Mehmet Kubasik, der in seinem Kiosk erschossen wurde: Beginn der Ermittlungen. Ob die Angehörigen der Toten jemals erfahren werden, warum die Rechtsextremisten wen erschossen, ist offen.Foto: dpa
Berlin.   Seit drei Jahren wissen die Angehörigen der zehn NSU-Opfer, wer ihre Lieben brutal und kaltblütig erschossen hat. Warum gerade diese neun Männer und die junge Frau ermordet wurden, weiß bis heute niemand. In einem Buch haben Kinder und andere Angehörige aufgeschrieben, wie sie den Tod und die fatal falschen Ermittlungen der Polizei erlebt haben.

Warum wir? Die Frage stellt jeder, von Abdul Kerim Simsek bis zur Familie Kiesewetter. Drei Jahre nach Entdeckung der Neonazi-Gruppe NSU melden sich die Angehörigen der zehn Mord­opfer zu Wort, Dienstag legten sie ein Buch vor. Der rote Faden ist der Wunsch nach Aufklärung. „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“, lautet der Titel. „Das ist auch so“, sagt Barbara John, die sich für die Bundesregierung um die Hinterbliebenen kümmert. Das Buch war ihre Idee. Für das Vorwort gewann sie Kanzlerin Angela Merkel.

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