FAZ| Neue Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat


Beim Anschlag auf das Oktoberfest 1980 kamen 13 Menschen ums Leben – darunter der rechtsextremistische Attentäter. Nun werden die Ermittlungen wieder aufgenommen. Der Generalbundesanwalt sieht neue Hinweise auf Mitwisser.

© DPAVergrößernEin Sarg wird am 26. September 1980 vom Tatort auf der Theresienwiese weggetragen.

Rund 34 Jahre nach dem Oktoberfest-Attentat wird der Fall neu aufgerollt. „Ich habe angeordnet, dass die Ermittlungen förmlich wieder aufgenommen werden“, sagte Generalbundesanwalt Harald Range am Donnerstag in Karlsruhe. Bei dem Anschlag am 26. September 1980 waren 13 Menschen getötet und mehr als 200 verletzt worden, 68 davon schwer. Die Bundesanwaltschaft hatte ihre Ermittlungen im November 1982 eingestellt.

Die bisherigen Ermittlungen waren zu dem Ergebnis gekommen, dass der rechtsextremistische Attentäter Gundolf Köhler wahrscheinlich als Einzeltäter gehandelt hatte. Der 21 Jahre alte Geologiestudent und frühere Anhänger der rechtsextremen „Wehrsportgruppe Hoffmann“ legte eine Bombe in einen Abfalleimer beim Haupteingang der Wiesn. Dabei explodierte der
Sprengsatz und tötete auch Köhler.

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