Welt| NSU-Ausschussvorsitzende vertrat Neonazi


Nadja Lüders, die Vorsitzende des NSU-Ausschusses in NRW, offenbart erst jetzt: Ein Mandant von ihr wurde später zum Polizistenmörder. Kann die SPD-Frau dessen Morde dennoch unabhängig untersuchen?

Die Betreffzeile der E-Mail lautete „Erklärung“, und die Empfänger ahnten intuitiv nichts Gutes. Die Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Landtag von Nordrhein-Westfalen, Nadja Lüders, schickte am Donnerstagabend nur vier Sätze an die Presse, die jedoch eine große Wucht entfalteten. Die 44-jährige Sozialdemokratin machte mit einer persönlichen Erklärung im Anhang überraschend öffentlich, dass sie 1999 als Anwältin einen Mandanten namens Michael Berger vertreten hatte.

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