FR| Der Spion mit dem Bauchgefühl


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Im Mittelpunkt des Interesses: Zeuge Andreas Temme.  Foto: peter-juelich.com

Hat der Verfassungsschutz mehr über den Mord an Halit Yozgat gewusst? Nein, versichert der ehemalige Geheimschutzbeauftragte. Den Abgeordneten im Ausschuss ist deutlich anzumerken, dass sie mit den banalen Erklärungen des Verfassungsschützers nicht zufrieden sind.

Nein, sagt der Zeuge vom hessischen Verfassungsschutz, er habe im April 2006 nichts von einem bevorstehenden Mordanschlag in Kassel gewusst. Und auch bei seinem Mitarbeiter Andreas Temme habe es nie Hinweise darauf gegeben, dass der etwas gewusst habe. Der Zeuge sagt das beiläufig, fast gelangweilt, als sei die Frage lächerlich. So als sei nicht jedem im gut gefüllten Saal die Fallhöhe bewusst, die hier gerade verhandelt wird.

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