TA| Eisenacher Feuerwehrleute sind Zeugen beim neuen NSU-Ausschuss


Der zweite NSU-Untersuchungsausschusses des Thüringer Landtages will bei seiner ersten Zeugenvernehmung am 4. Juni unter anderem mehrere Feuerwehrleute anhören. Außerdem solle ein Reporter befragt werden, der mit seinem Team Bilder von der Szenerie gedreht habe.
In diesem Wohnwagen starben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Jetzt sollen Eisenacher Feuerwehrleute vor dem NSU-Ausschuss als Zeugen gehört werden. Foto: Sascha WillmsIn diesem Wohnwagen starben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Jetzt sollen Eisenacher Feuerwehrleute vor dem NSU-Ausschuss als Zeugen gehört werden. Foto: Sascha Willms

Eisenach/Erfurt. Der zweite NSU-Untersuchungsausschusses des Thüringer Landtages will bei seiner ersten Zeugenvernehmung am 4. Juni unter anderem mehrere Feuerwehrleute anhören. Bei ihnen handelt es sich nach Angaben der Ausschussvorsitzenden Dorothea Marx (SPD) um jene Helfer, die am 4. November 2011 zuerst an dem brennenden Wohnmobil eintrafen, in dem die mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt tot gefunden wurden.Außerdem solle ein Reporter befragt werden, der mit seinem Team Bilder von der Szenerie gedreht habe, sagte Marx. „Wir fangen nun mit denen an, die wir in der vergangenen Legislaturperiode nicht mehr hören konnten.“Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages hatte sich im April konstituiert. Als erstes Parlament in Deutschland hatte der Thüringer Landtag ein zweites parlamentarisches Gremium zum NSU-Komplex eingesetzt. Zwischen 2012 und 2014 hatte der erste Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss vor allem Pannen der Sicherheitsbehörden bei der Fahndung nach Böhnhardt, Mundlos und Beate Zschäpe zu erkennen versucht.

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