StN| Finanzierte sich der NSU über Zuhälterei von Kindern?


Franz Feyder, 06.07.2015 
Beate Zschäpe gerät erneut unter den Verdacht, zumindest kinderpornografisches Material besessen zu haben. Ein erster Hinweis findet sich auf einem der Computer, den nachweisbar die NSU-Hauptangeklagte nutzte.
Stuttgart – Gleichgültig ob Polizisten, Verfassungsschützern oder Neonazis – der CDU-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss Baden-Württembergs stellt inhaltlich meistens die gleiche letzte Frage: „Sind Sie bei Ihren Ermittlungen auf Kindesmissbrauch oder Kinderpornografie gestoßen?“, fragt Matthias Pröfrock die Ermittler. Von Rechtsextremen will er wissen, was sie über Pädophile und Kinderschändung in ihrem Szeneumfeld wissen.

Die Frage verwirrt. Was sollen Kindesmissbrauch und die mutmaßlichen Rechtsterroristen Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) miteinander zu tun haben? Und erst recht jene Rechtsextremisten, die sie wie auch immer unterstützt haben sollen?

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