HNA| Waffendeal unter Neonazis: Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt


Die Staatsanwaltschaft Kassel führt ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Männer, die mit Schusswaffen gehandelt haben sollen. Sie werden rechtsextremen Kreisen zugeordnet.

Der 30 Jahre alten Mann aus Kassel sowie einen 33 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern stehen im Verdacht, mit Schusswaffen gehandelt zu haben. Beide Männer sind laut Dr. Götz Wied, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel, der rechtsextremen Szene zuzuordnen.

Der 30-jährige Michel F. steht im Verdacht, auf eine entsprechende Anfrage des Mitbeschuldigten Alexander G. zwei Pistolen zum Kauf angeboten zu haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Kassel Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Beschuldigten. Die Wohnungen wurden bereits am Montag durchsucht. Schusswaffen konnten nicht gefunden werden.

Die Fahnder stellten Mobiltelefone und weitere EDV-Geräte sicher, die jetzt ausgewertet werden sollen, heißt es von der Staatsanwaltschaft auf HNA-Anfrage. Beide Beschuldigten wurden nach vorläufiger Festnahme wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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