Süddeutsche| Vorurteile: Handys sind für Flüchtlinge kein Luxus


Eine Asylbewerberin sitzt in der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Meßstetten (Baden-Württemberg) mit ihrem Handy auf dem Gehweg.

(Foto: dpa)

  • Fast alle Flüchtlinge besitzen ein Handy oder Smartphone. Das ist kein Luxusartikel, sondern erfüllt Grundbedürfnisse.
  • Die Menschen kommunizieren mit dem Smartphone per Internet mit ihren Familien. Das ist viel günstiger als ein Auslandsgespräch mit dem Festnetztelefon.
  • In Afrika und dem Nahen Osten verbreiten sich Smartphones sehr schnell. Sie ermöglichen vielen Menschen erstmals, zu telefonieren oder im Internet zu surfen.
Von Christoph Meyer

„Mit Luxus hat das nichts zu tun“

Smartphone am Ohr vor der Flüchtlingsunterkunft. Dieses Bild verstört viele Menschen, wenn es um Asylbewerber geht, denn in Deutschland gelten die Geräte als Luxusartikel.

Auf einem Blog, das sich mit den Schlagworten „Medienkritik und Gegenöffentlichkeit“ schmückt, ist zu lesen: „Wie kann man sich als Flüchtling ein Smartphone leisten und dazu noch eine Flatrate? Wer zahlt die Roaming-Gebühren ins außereuropäische Ausland? Das geht doch schnell in die Tausende!“

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