Spiegel| Fremdenfeindlichkeit: Fast die Hälfte rassistischer Gewalttaten im Osten verübt


130 rassistische Gewalttaten sind in Deutschland 2014 registriert worden – davon 61 in den neuen Ländern. Das geht laut einem Zeitungsbericht aus einer Aufstellung des Innenministeriums hervor.

In Ostdeutschland leben knapp 17 Prozent der Gesamtbevölkerung, dennoch sind dort 47 Prozent aller rassistischen Gewalttaten registriert worden. Das berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“, sie beruft sich auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Obfrau im Innenausschuss des Bundestags, Irene Mihalic. Demnach entfielen 2014 genau 61 der bundesweit 130 rassistischen Gewalttaten auf die neuen Länder. Laut dem Blatt ist das ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hinzu kommt laut „Mitteldeutscher Zeitung“ jedoch die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten – also solcher, die sich nicht nur gegen Migranten richten. Diese lag demnach mit 1029 wesentlich höher und geht größtenteils auf das Konto von Nordrhein-Westfalen: Mit 370 seien die meisten in NRW verübt worden, erklärt das Innenministerium.

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