Spiegel| Neuer Untersuchungsausschuss: Bundestag prüft NSU-Verbindungen zur organisierten Kriminalität


Fahndungsfotos von 1998: Wer unterstützte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos?Zur Großansicht

DPA/ Ostthüringer Zeitung

Fahndungsfotos von 1998: Wer unterstützte Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos?

Hatten Mitglieder des NSU Kontakte zur organisierten Kriminalität? Das legt nach SPIEGEL-Informationen die Aussage eines Zeugen nahe. Ermittler gehen der Spur nach, auch der neue Untersuchungsausschuss des Bundestags wird sich damit befassen.

Im zweiten parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestags zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) sollen die Beziehungen des Trios zur organisierten Kriminalität beleuchtet werden. „Es gab von Anfang an klare Hinweise auf Kontakte des NSU-Netzwerks zur organisierten Kriminalität“, sagte die Bundestagsabgeordnete der Linken und NSU-Expertin Martina Renner dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. (Lesen Sie die ganze Geschichte im neuen SPIEGEL.)

„Der neue Ausschuss muss dieses Thema ebenso wie die Ermittler aus diesem Bereich und ihre Quellen in den Fokus nehmen.“ Ein Zeuge berichtete der Polizei von einem Treffen der späteren NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos mit einem Anführer der organisierten Kriminalität in Jena Anfang 1997, rund ein Jahr vor ihrem Abtauchen.

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