MDR| Fotografen von Pegida-Teilnehmern angegriffen


In Dresden sind am Montag zwei Journalisten von Teilnehmern der Pegida-Kundgebung angegriffen worden. Dabei wurde ein MDR-Reporter getreten, einem Reporter der Lokalzeitung „Dresdner Neueste Nachrichten“ (DNN) wurde ins Gesicht geschlagen. Beide wollen im Laufe des Tages Anzeige erstatten.

Journalisten von Angriff völlig überrascht

Nach Aussagen des MDR-Fotografen stand er zum Zeitpunkt des Angriffs mit zwei Kollegen vor dem Landtag, am Rand des vorbeiziehenden Demonstrationszuges. Die Reporter waren mit ihrer Technik beschäftigt und machten zu diesem Zeitpunkt keine Fotos, als sich von hinten ein Mann näherte und Fragen stellte. Weil die Fotografen nicht reagierten, fing der Mann an, einen der Journalisten zu schubsen. Daraufhin kamen etwa drei Demonstrationsteilnehmer hinzu und nach einer kurzen verbalen Auseinandersetzung eskalierte die Situation. Die Stimmung war nach Aussage eines Beteiligten aggressiv und plötzlich hielt die Gruppe den DNN-Fotografen fest. Als er versuchte sich zu wehren, schlugen sie ihm ins Gesicht. Im weiteren Verlauf wurde auch der MDR-Reporter getreten. Als die Geschädigten nach Hilfe riefen, eilten etwa zehn Polizisten zur Hilfe, die vor dem Landtag standen. Als die Beamten eintrafen, waren die Täter bereits in der Masse des Demonstrationszugs verschwunden.

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