pnn| FORTUNA BABELSBERG WIRD DIE KRITIKER NICHT LOS: Erneut Neonazi-Vorwürfe gegen Sportverein


Grafik: PNN-Archiv

Der Fußballverein Fortuna Babelsberg stand schon mehrmals in der Kritik, eine Nähe zur rechtsextremen Szene zu haben. Der Verein aber betont, dass es keine rechtslastigen Tendenzen gebe. Eine neue Recherche beweist jedoch das Gegenteil.

Potsdam – Zum wiederholten Male muss sich der Fußballverein Fortuna Babelsberg mit Vorwürfen auseinandersetzen, nicht entschieden genug gegen mutmaßliche Neonazis in den eigenen Reihen vorzugehen. Die Kritik kommt vom Netzwerk Antifaschistische Recherche Potsdam / Umland – und zwar ausgerechnet vor dem Spiel der dritten Mannschaft von Fortuna gegen das neue Flüchtlingsteam des SV Babelsberg, Welcome United 03, das am Sonntag stattfindet. Auch Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) hat sein Kommen zugesagt.

Nähe zur rechtsextremen Szene in Potsdam

Die Antifa-Recherche hat nun in einem Dossier gleich mehrere Trainer, Spieler und einen Sponsoren als Anhänger der rechtsextremen Szene bezeichnet. Dabei listet das Netzwerk etwa Freundeslisten und einschlägige Einträge der genannten Personen im sozialen Netzwerk Facebook auf, die Kontakte und inhaltliche Nähe zur rechtsextremen Szene in Potsdam belegen sollen. Bei einem der Trainer ist auf einem fünf Jahre alten Foto zu sehen, dass er sich einen Wehrmachtssoldaten auf seinen Oberkörper tätowiert hat.

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