Endstation Rechts| Rostock: Neonazis an Ausschreitungen bei AfD-Demo beteiligt


Die erste Demonstration der AfD Mecklenburg-Vorpommern lockte rund 1.800 Sympathisanten auf die Straße. Unter den Teilnehmern befanden sich auch etliche Dutzend Neonazis und Hooligans. Die rechtspopulistische Partei spricht von einem Missbrauch der NPD.

Fotogalerie der AfD-Demo in Rostock
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In anderen ostdeutschen Bundesländern hat die „Alternative für Deutschland“ bereits mehrere Demonstrationen durchgeführt, mit Spannung wurde daher der Verlauf des ersten Aufzuges in Rostock erwartet. Auch über die mögliche Zusammensetzung der Teilnehmer wurde bereits im Vorfeld gemutmaßt. Rechtsextreme Gruppen hatten teilweise mobilisiert, aber auch zur Teilnahme einer zeitgleich stattfindenden rechten Demo in Schwerin geworben.

Rund 1.000 AfD-Mitglieder und Anhänger fanden sich schließlich auf dem Bahnhofsvorplatz in Rostock ein, eine Zahl, die von der Polizei genannt und schließlich in etlichen Berichten landete. In der abschließenden Pressemitteilung ist dann jedoch die Rede von 1.800 Personen.

AfD genießt die Opferrolle

Auch über den Streckenverlauf wurde vorab heftig diskutiert. So wollte sich die rechtspopulistische Partei anfangs auf dem Neuen Markt einfinden, symbolträchtig den Rücktritt Angela Merkels direkt vor dem Rathaus fordern und eine knapp zwei Kilometer lange Route durch die Innenstadt ablaufen. Am Ende reichte es nur für eine unattraktive rund 700 Meter lange Strecke am Bahnhof. Die AfD sprach von einem „Skandal“ und „roter Gewalt“ – wohlgemerkt, die Änderung basierte auf Empfehlungen der Polizei.

Das Bündnis „Rostock nazifrei“ hatte zuvor mit der Initiative „Rostock hilft“ unter dem Motto „Solidarität für Flüchtlinge“ eine Kundgebung abgehalten, der ehemalige Ausländerbeauftragte Wolfgang Richter warnte: „Aus Brandreden werden gebastelte Brandsätze, aus gebastelten Brandsätzen werden geworfene Brandsätze, aus geworfenen Brandsätzen werden brennende Häuser und in brennenden Häusern sind Menschen, die darin ums Leben kommen können.“ In der Marienkirche fand eine Andacht statt, rund 800 Personen schlossen sich den beiden Veranstaltungen an.

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