Handelsblatt| KOMMENTAR: Ein Jahr Pegida ist genug


Zu viel Zeit, Hass, Gewalt sind ins Land gegangen, bis der Innenminister bemerkt: Pegida-Anhänger sind harte Rechtsextremisten. Die Ressentiments der Galgenbauer rufen nach lautem Einspruch – und nach harten Richtersprüchen.

„Inzwischen ist völlig eindeutig, diejenigen, die das organisieren, sind harte Rechtsextremisten.“ Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU), ein Berufspolitiker mit Wahlkreis in Sachsen, hat genau ein Jahr gebraucht, um zu dieser Einschätzung über Pegida zu gelangen. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) legt nach und nennt den Rechtsextremismus in Deutschland besonders gefährlich und brutal.

Viel Zeit, viel Hass, viel Gewalt und viel, viel Volksverhetzung sind seither ins Land gegangen. Zeit, die die „Rattenfänger“ (de Maiziere) für sich nutzen durften, Teile des Volkes gegen Ausländer, Gläubige fremder Religionen, Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge aufzuwiegeln. Zu viel Zeit.

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