Huff| „Das ist ein Schäbigkeitswettbewerb“ – SPD-Vize Stegner attackiert die CSU


Es hätte der große Durchbruch sein sollen am gestrigen Sonntag. Die Chefs der Koalitionsparteien sollten ihren Streit im Umgang mit der Flüchtlingskrise beilegen.

Praktisch Verwertbares ist dabei aber nicht herausgekommen. SPD-Chef Sigmar Gabriel verließ die Gespräche bereits nach zwei Stunden, Angela Merkel und Horst Seehofer einigten sich nach vielen weiteren Stunden auf ein Positionspapier, das unter anderen Transitzonen vorsieht, dem aber die SPD nicht zustimmen will.

Und so ist das einzige greifbare Ergebnis des Wochenendes: die Wut der SPD.

Wut auf die Uneinigkeit in der Union

Im Deutschlandfunk schimpfte SPD-Vize Ralf Stegner, die langen Verhandlungen zwischen CDU und CSU, die nur in einem „richtig dünnen“ Positionspapier geendet hätten, zeigten, wo das Problem liege: nämlich in der Union.

Stegner kritisierte, dass verschiedene CSU-Politiker Merkel ein Ultimatum bis Sonntag gestellt hatte, den Flüchtlingsstrom zu begrenzen. Stegner verstieg sich zu dem Satz: „Bei denen ging es ja eher so zu wie in einer sizilianischen Familie und nicht wie in Schwesterparteien in Deutschland.“

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