RP| AfD: Alternative für Rechtsextreme


Berlin. Führende Politiker der rechten Partei Alternative für Deutschland (AfD) schlagen den Einsatz von Waffen an der Grenze zur Abwehr von Flüchtlingen vor. Damit zeigt die AfD erneut, dass sie immer weiter ins Radikale abdriftet. Eine Analyse. Von Jan Drebes und Gregor Mayntz

Der Auftritt von Marcus Pretzell am vergangenen Freitag in Langenfeld ist in vielerlei Hinsicht denkwürdig. Er beschreibt einen Trend, wie die Partei Alternative für Deutschland (AfD) immer mehr an den rechten Rand rutscht, unaufhaltsam, wie es scheint. Bei einer AfD-Veranstaltung sagte Pretzell als NRW-Chef und Europaabgeordneter der Partei, die Verteidigung der deutschen Grenze „mit Waffengewalt als Ultima Ratio“ sei „eine Selbstverständlichkeit“.

Am Wochenende wiederholte er den Satz auf Anfrage. Und am Montag bekam er Rückendeckung von AfD-Parteivize Alexander Gauland. „Ich sehe das ganz genauso“, sagte Gauland unserer Redaktion. „Unsere Grenzen müssen effizient gesichert werden“, hob der Brandenburger AfD-Vorsitzende hervor. Alles andere mache „keinen Sinn“.

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