TA| Vier Jahre NSU-Ermittlungen und noch immer viele offene Fragen


Was haben Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zwischen 2007 und 2011 gemacht? Das ist der Zeitraum zwischen dem letzten dem NSU zugeschriebenen Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter und dem Enttarnen der mutmaßlichen Terrorzelle.

Erfurt. Bekannt sind nach vier Jahren intensiver Ermittlungen einige Urlaubsreisen nachFehmarn an der Ostsee. Zschäpe soll zudem im Juni 2011 von Holger G. einen neuen Reisepass für Böhnhardt besorgt haben. Das bestätigte der Mitangeklagte auch im NSU-Prozess.Böhnhardt raubte laut Anklage gemeinsam mit Mundlos im September 2011 in Arnstadteine Sparkasse aus. Als die beiden dann am 4. November 2011 auch die Sparkasse inEisenach überfielen, entdeckte die Polizei kurz darauf ihr Wohnmobil am Stadtrand. Ermittler fanden nach einem Feuer ihre Leichen im ausgebrannten Fahrzeug.Wie aber lebte das Trio in den Jahren vor seiner Enttarnung? Wohnten Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt überhaupt zusammen? Gibt es bisher noch unentdeckte Unterkünfte oder Verstecke? Asservate aus der Brandruine ihrer Zwickauer Wohnung in der Frühlingsstraße lassen durchaus auf ein Zusammenleben schließen.Mitbewohner hatten die beiden Männer immer wieder einmal kommen oder mit ihren Rädern wegfahren gesehen. Nur Beate Zschäpe, die sich Lisa oder Liese nannte, gesellte sich im Hof oder in einem der Keller unter einem Hitlerbild zum Umtrunk mit den Nachbarn.

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