WAZ| Zunehmende Nähe der AfD zu rechtsextremen Positionen


Mainz. Politikwissenschaftler und Journalisten sehen bei der Alternative für Deutschland (AfD) eine wachsende Nähe zu rechtsextremen Positionen. Der Rechtsextremismus-Experte Hajo Funke bescheinigte führenden Vertretern der AfD wie dem thüringischen Fraktionschef Björn Höcke einen „nationalistisch-revolutionären Ton“.

„Es liegt nahe, dass die Umfrageerfolge der radikalisierten AfD in diesen Wochen und Monaten auch das Resultat der Konflikte und Schwächen der Regierung sind“, sagte Hajo Funke gestern bei einer Veranstaltung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Mainz.

Nach Auffassung des Journalisten Olaf Sundermeyer sind die Verbindungen zwischen der AfD und der islamfeindlichen Pegida-Bewegung stärker als allgemein bekannt. „AfD ist Pegida“, sagte der Kenner der rechte Szene. Auf den Demonstrationen seien von Anfang an auch NPD-Funktionäre präsent gewesen.

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