Handelsblatt| SILVESTER-NACHT IN KÖLN: „Frauen sind kein Freiwild“


AfD vergleicht Übergriffe mit „rechtlosen Zuständen zum Kriegsende“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft erklärte, dass auch aus Stuttgart derartige Phänomene wie in Köln bekannt seien. Gewerkschaftschef Rainer Wendt betonte im NDR allerdings, dass es sich dabei nicht um organisierte Kriminalität handle, sondern um „eine Absprache der Täter, die die Masse der Menschen nutzen, die Dunkelheit und den Überraschungseffekt, um nach vollzogener Tat wieder unerkannt zu entkommen“. Er warnte, durch diese Vorfälle könne sich die Stimmung in der Gesellschaft gegen Flüchtlinge verschärfen.

Auch der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Roland Schäfer, warnte, solche Ereignisse wie in Köln förderten Ausländerfeindlichkeit. „Die Menschen, die zu uns kommen, haben die gleiche Kriminalitätsquote wie die Deutschen, nach meiner Erfahrung“, sagte er. Da sei überhaupt kein Unterschied erkennbar.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach zeichnete vor dem Hintergrund der Übergriffe in Hamburg ein düsteres Szenario. „Unsere offene Gesellschaft ist in ernsthafter Gefahr“, schrieb sie bei Twitter.

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