tagesspiegel| Pegida-Aktionstag endet als Flop – und teils mit Gewalt


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Pegida vernetzt sich – und hetzt gegen die Kirchen. Neonazis greifen in Prag Gegendemonstranten und Polizei an. Kundgebungen in Calais und Amsterdam werden aufgelöst.

In Dresden haben tausende Anhänger der fremdenfeindlichen Pegida-Kundgebung gegen Masseneinwanderung demonstriert. Im Rahmen eines Aktionstages „Festung Europa“ sprachen Redner am Samstag von einer „Völkerwanderung, die immer weniger etwas mit Kriegen zu tun hat“. Scharfe Attacken gab es gegen die Kirchen, die sich für Flüchtlinge einsetzen: Im Umgang „mit koranischen Gesinnungstätern gehe es „nicht um Nächstenliebe“.

Pegida-Anhänger Ernst Cran aus Nürnberg warf den Kirchen auf der Dresdner Kundgebung weiter vor, Teil des „Rund-um-Ausverkaufs“ Deutschlands zu seien. Wegen sinkender Kirchenmitglieder würden christliche Gotteshäuser in Moscheen umgewandelt. Moscheen dagegen seien „kulturelle Degenerationsräume“, sagte der Pegida-Aktivist aus Bayern. Die Menge quittierte die Rede mit gegen die Kirche gerichteten „Volksverräter“-Rufen.

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