Handelsblatt| Illegale Parteispenden für AfD-Wahlkämpfer?


Anonyme Spender sollen eine Wahlkampagne gegen Flüchtlinge für die AfD finanziert haben. Die Inhalte erinnern zum Teil an Nazi-Karikaturen. Der Vorgang ist pikant, die Grünen vermuten Verstöße gegen das Parteienrecht.
BerlinDie Grünen vermuten, dass die AfD-Landesverbände in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz von illegalen Parteienspenden für eine Wahlkampagne profitieren und fordern Konsequenzen. „Die AfDversucht anscheinend das Parteiengesetz mit seinen Transparenzpflichten zu umgehen. Die Bundestagsverwaltung soll das prüfen“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, dem Handelsblatt.
Hintergrund ist, dass die beiden West-Landesverbände der Alternative in Deutschland (AfD) großzügig Hilfe von anonymen Unterstützern erhalten. In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Werbeplakate für die AfD aufgestellt und fast zwei Millionen Exemplare der Zeitung „Extrablatt“ an Haushalte verteilt. Darin wird gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht und zur Wahl der AfD aufgerufen.
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