BZ| Forsa-Chef: „Die AfD wird wieder verschwinden“


Forsa-Chef Manfred Güllner prophezeit, dass der Erfolg der Rechtspopulisten nach den Landtagswahlen am Sonntag nicht von Dauer sein wird.

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt – in gleich drei Bundesländern wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Und selten sorgten Landtagswahlen bundesweit für so viel Spannung und Sorge. Denn: Umfragen verheißen der AfD überall große Erfolge. B.Z. sprach mit Forsa-Chef Manfred Güllner über den bedrohlichen Aufstieg der Rechtspopulisten.

Wie wichtig ist die Flüchtlingskrise für den Super-Sonntag?

Nicht so wichtig wie viele behaupten. Die Wähler wissen sehr wohl, dass sie über den jeweiligen Landtag abstimmen – und nicht über den Flüchtlingskurs von Frau Merkel. Das Thema spielt nur für die AfD-Anhänger die entscheidende Rolle, nicht für die anderen Wähler.

Das sah bei den hessischen Kommunalwahlen aber anders aus.

Auch dort hat die Flüchtlingsfrage nur eine untergeordnete Rolle gespielt – sonst wären die Unterschiede bei den Ergebnissen in den 426 Gemeinden nicht so groß. In einigen Orten haben CDU und SPD erheblich gewonnen, in anderen erheblich verloren. Wenn das Flüchtlingsthema entscheidend gewesen wäre, wäre der Trend überall ähnlich.

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