Huff| „Bolschewiken-Fressen fotografieren“ – So entlarvte sich die AfD im Süd-Westen bei ihrer Abschlusskundgebung selbst


  • Die AfD präsentierte sich auf ihrer Abschlusskundgebung als bürgerliche Partei
  • Gegendemonstranten stürmten den Saal
  • In seiner Rede entlarvte sich Wahlkreiskandidat Stefan Räpple selbst

Die AfD wäre so gern eine bürgerliche Partei. Eine, die Dinge beim Namen nennt, die „unangenehme Wahrheiten“ ausspricht. Die Handwerkern und Professoren eine ideelle Heimat gibt und deren Programm aus „mehr als einem Thema“ besteht.

Doch manchmal genügen einige wenige Augenblicke. Einige harmlose Nadelstiche. Und dann entweicht die Luft aus dem bürgerlichen Selbstbild der AfD wie aus einem geplatzten Luftballon.

Zu beobachten war das auf der Abschlusskundgebung der baden-württembergischen AfD in Offenburg. Gut 500 Menschen waren in eine Sporthalle gekommen, um die Parteivorsitzende Frauke Petry reden zu hören. Vor dem Gelände standen 120 Gegendemonstranten. Es wehten Fahnen der Piratenpartei und der SPD. Überzeugte Christen waren dabei, auch einige Grüne.

Tumultartige Szenen bei AfD-Kundgebung

Etwa zwei Dutzend von ihnen schafften es in den Saal. Wo sie sehr schnell versuchten, die Auftaktrede des örtlichen Wahlkreiskandidaten Stefan Räpple zu stören. Dann ging alles ganz schnell.

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