TA| Fotos der Eisenacher Rohrbombe aufgetaucht


Bündnis gegen Rechtsextremismus spricht von einer rassistischen Tat und verurteilt diese scharf. Selbst gebauter Gegenstand wird untersucht

Die Syrer entdeckten den Gegenstand auf dem Hof des Hauses in der Planstraße. Eine Explosion haben sie nicht wahrgenommen, schilderten sie unserer Zeitung. Neben der Aufschrift ist ein großes Hakenkreuz auf dem Sprengkörper. Foto: privatDie Syrer entdeckten den Gegenstand auf dem Hof des Hauses in der Planstraße. Eine Explosion haben sie nicht wahrgenommen, schilderten sie unserer Zeitung. Neben der Aufschrift ist ein großes Hakenkreuz auf dem Sprengkörper. Foto: privat

Eisenach. Das Landeskriminalamt Thüringen hat im Fall des gefundenen selbst gebauten Sprengsatzes vor einem privaten Mehrfamilienwohnhaus in der Planstraße am Sonntag die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Sprecherin des Landeskriminalamtes, Tina Büchner, am Montag mit. Ermittelt werde wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Die Ermittler sprechen bei dem sichergestellten Gegenstand inzwischen von einer unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung. Diese werde jetzt kriminaltechnisch untersucht, sagte Büchner. Wie gefährlich der Sprengkörper tatsächlich war, könnten erst die Ergebnisse der Untersuchungen belegen. Zu verwendeten Materialien gab es keine Angabe mit Verweis auf das laufende Verfahren. Auf dem Gegenstand befand sich ein Hakenkreuz und ein grüner Schriftzug „Verückter Mongo“. Auch hierzu halten sich die Ermittler bedeckt.

 

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