MAZ| Undercover im Flüchtlingsheim: „Notfalls gehe ich dafür auch in den Knast“


Das DRK in Eisenhüttenstadt versucht Vergewaltigungen zu ignorieren. Ein trauriges Beispiel für Ignoranz, Unfähigkeit und Überforderung. Das DRK in Brandenburg ist ein Beispiel hierfür. Wann beendet die Landesregierung die Verträge mit dem DRK?

Der Journalist und Terrorexperte Shams Ul-Haq war unter falscher Identität unerkannt in Flüchtlingsheimen unterwegs und deckte dabei viele Missstände auf. Im MAZ-Interview spricht er über seine Motive und die ersten Reaktionen auf seine Recherche. Ein DRK-Mitarbeiter meldete sich bei ihm, um von einem erschreckenden Übergriff zu berichten.

Der Journalist und Terrorexperte Shams Ul-Haq war unter falscher Identität unerkannt in Flüchtlingsheimen unterwegs und deckte dabei viele Missstände auf. Im MAZ-Interview spricht er über seine Motive und die ersten Reaktionen auf seine Recherche.

Welche Reaktionen haben Sie erreicht, nachdem die MAZ Ihre Reportagen veröffentlich hat?

Shams Ul-Haq: Natürlich gibt es auch negative Stimmen. Aber in der Mehrheit erreichten mich über die Sozialen Netzwerke positive Stimmen. Auch ein ehemaliger Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat sich gemeldet.

Die MAZ-Reportageserie

1. Teil: „Erstaufnahme Eisenhüttenstadt ist ein Witz“

2. Teil: Saufen und Kiffen gegen die Langeweile

Was hat er gesagt?

Ul-Haq: Er hat mir bestätigt, dass es in Eisenhüttenstadt mehrere Vergewaltigungen gab. Es gab am Anfang in Unterschleuse keine Kontrollen, jeder konnte dort rein. Da sind Männer zu alleinstehenden Frauen gegangen. Die Frauen hatten Angst, sind nicht zur Polizei. Und das DRK, so der Mitarbeiter, soll davon gewusst haben, wollte es aber unter der Decke halten.

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