Welt| „Vom Verfassungsschutz betreute Morde“


Wie konnte der NSU so lange unbemerkt morden? Ein Opferanwalt erhebt bei Plasberg schwere Vorwürfe gegen Politik, Polizei und Verfassungsschutz. Er spricht von „institutionellem Rassismus“.

Hätte die Mordserie der Terroristen vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) – ganz oder teilweise – verhindert werden können? Hätte das Trio aus Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe gestoppt werden können? Der Anwalt Thomas Bliwier, der die Familie des NSU-Opfers Halit Yozgat vertritt, ist davon überzeugt. Dass es dazu nicht gekommen ist, dafür macht er Verfassungsschützer verantwortlich.

Mit einer Spielfilmtrilogie widmet sich die ARD aktuell dem NSU-Terror.

Lesen Sie hier eine Rezension.

Der zweite Film aus der Reihe – sein Titel: „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ – beschäftigt sich mit den Mordopfern der Terroristen und deren Angehörigen. Er basiert auf dem Buch „Schmerzliche Heimat“ von Semiya Simsek. Ihr Vater, Enver Simsek, war der erste von zehn Menschen, die von den Terroristen getötet wurden. Die Diskussion in Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fair“ schließt direkt an die Ausstrahlung des Films an.

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