Focus| Wie der Verfassungsschutz die Polizeiermittlungen behinderte


Pannen und Blockaden, Fakten und Fiktion: Die ARD-Dokumentation ist für das Verständnis der Spielfilm-Triologie über die Ermittlungen gegen die die NSU-Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unerlässlich.

Am 4. November 2011 brennt im thüringischen Eisenachein Wohnmobil. In den Flammen sterben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Die beiden Rechtsterroristen und Beate Zschäpe wurden 16 Jahre lang vom Verfassungsschutz zeitweise observiert, verfolgt und abgehört. Einige V-Männer taten sogar in unmittelbarer Nähe zu den Mördern ihren Dienst. Trotzdem konnte das Trio unterstützt von einem NSU-Netzwerk untertauchen und die feigen Taten an den Kleinunternehmern mit – wie es heißt – Migrationshintergrund nicht verhindert werden.

Doku schafft Tatsachen

Die Dokumentation „Der NSU-Komplex – Die Jagd auf die Terroristen“ ist der Schlusspunkt. Das Erste hatte zuvor drei Spielfilme ausgestrahlt, um die beispiellose Anschlagserie nachvollziehbar zu machen. Der erste Film stellte die Täter, der zweite die Opfer und der dritte die Ermittler in den Mittelpunkt. Die TV-Quoten waren schwach. Vielleicht fühlten sich die Zuschauer von dem Thema überfordert, vielleicht aber auch überfüttert.

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