BR| Neue Verbindungen nach Nürnberg


Warum hat der Nationalsozialistische Untergrund ausgerechnet in Nürnberg gemordet? Neue Erkenntnisse deuten auf eine Spur nach Franken.

Nach Erkenntnissen der Tageszeitung „Die Welt“ hat der mutmaßliche NSU-Terrorist Uwe Mundlos zeitweise in der Baufirma eines V-Manns aus Zwickau gearbeitet. In den Jahren 2000 und 2001 soll er dabei auf Baustellen in Nürnberg und auch in München als Vorarbeiter eingesetzt worden sein.

Unterstützerkreis in Nürnberg vermutet

In dieser Zeit wurden in Nürnberg und München die ersten drei von insgesamt zehn NSU-Morden begangen: In Nürnberg am Blumenhändler Enver Şimşek, am Schneider Abdurrahim Özüdoğru und in München am Lebensmittelhändler Habil Kiliç. Lange Zeit war man davon ausgegangen, dass der NSU auf einen örtlichen Unterstützerkreis zählen konnte, der die Tatorte und die Opfer vorher ausspionierte.

 

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