TA| Höcke will Allianz von AfD und Pegida gegen „Kanzlerdiktatorin“


Der Thüringer AfD-Landeschef schwört seine Partei auf einen Rechtskurs ein. Mit FPÖ und Front National will er gegen „EU-Totalitarismus“ kämpfen.

Arnstadt. Im März 2015 versammelte sich die Thüringer AfD in der Arnstädter Stadthalle zu einem Parteitag und tat, was sie zuvor auf allen Parteitagen getan hatte: sie stritt sich.Erst stritt sie über die Tagesordnung, dann über die Tagungsleitung – und dann über sich selbst. Die Landtagsabgeordneten Oskar Helmerich und Jens Krumpe erklärten ihren Rücktritt aus dem Landesvorstand und attackierten die Landeschefs Björn Höcke undStefan Möller.Höcke wiederum ließ über die „Erfurter Resolution“ abstimmen, in der die AfD zur „Widerstandsbewegung“ erklärt wurde und die sich gegen die damalige Bundesspitze, gegen Bernd Lucke, richtete. Sie habe „Mitglieder verprellt und verstoßen“ und sich von „bürgerlichen Protestbewegungen“ distanziert.Ein gutes Jahr später, am Samstag, versammelt sich die AfD wieder in der Stadthalle inArnstadt zum Parteitag. Niemand beschwert sich über die Tagesordnung, niemand streitet sich und schon gar keiner attackiert Höcke. Im Gegenteil: Es gibt stehende Ovationen für seine Rede, in der er die AfD als Teil einer europäischen Allianz bezeichnet, die von Pegida bis Le Pen reicht. Es sei, sagt er, eine Allianz gegen das „Altparteienkartell“ der „Totalversager“ und die „multikulturelle Multikriminalität“, die vor allem von Afrikanern ausgehe.

 

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